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Rendsburg

Am Nord-Ostsee-Kanal

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Spatenstich auf dem Gelände der ehemaligen Eiderkaserne

In Rendsburg haben die Arbeiten zum neu entstehenden Stadtteil Neuwerk-West begonnen. Am Donnerstag, 11. August, trafen sich die Beteiligten zum feierlichen ersten Spatenstich. „Die Entwicklung der ehemaligen Eiderkaserne ist zurzeit das ehrgeizigste und wichtigste städtebauliche Projekt der Stadt“, sagte Bürgermeisterin Janet Sönnichsen. Es sei ein hoch interessantes Quartier mit einmaliger Lagegunst in lebendiger Nachbarschaft.

Schon sehr früh nach dem Wegfall der Bundeswehr als ein großer Arbeitgeber der Region begann die Stadt Rendsburg mit den Planungen für eine Nachnutzung. Mit dem neuen klimafreundlichen Stadtteil könne nicht nur die Nachfrage nach Wohnraum bedient werden, so Sönnichsen, es gehe auch darum, einer negativen Bevölkerungs- und Stadtentwicklung entgegenzuwirken. Auf dem rund 20 Hektar großen Areal werden bis zu 340 neue Wohneinheiten entstehen.

Übergeordnetes Ziel ist es, ein neues innerstädtisches Quartier mit dem Schwerpunkt Wohnen, Bildung, Gesundheit und Dienstleistung zu schaffen. Es wird Impulsgeber sein für die gesamtstädtische Entwicklung Rendsburgs.

Die kompletten Erschließungen werden in drei Bauabschnitten hergestellt. Zunächst geht es in Abschnitt 1 darum, die Ver- und Entsorgungsleitungen in der Verlängerung der Arsenalstraße im Bereich der historischen Kasernengebäude zu bauen, den 340 Meter langen Lärmschutzwall entlang der B77 zu errichten sowie die Verkehrs- und Freianlagen der künftigen Domenicus-Pelli-Straße im nördlichen Bereich des Areals neu zu errichten. Voraussichtlich wird dies bis Ende 2023 andauern.

Die Gesamtkosten für die Erschließung der ehemaligen Eiderkaserne in Höhe von zirka 15 Mio. Euro setzen sich wie folgt zusammen:

  • 9,61 Mio. Euro für die Herstellung der Verkehrsanlagen und Grünzüge, die aus Mitteln der Städtebauförderung aus dem Städtebauförderprogramm Stadtumbau West durch Bund, Land und Stadt zu je einem Drittel finanziert werden.
  • 1,35 Mio. Euro für die Errichtung des Lärmschutzwalles, die mit 50 Prozent aus dem Landesprogramm Wirtschaft und 50 Prozent Städtebauförderung gefördert werden. Die Mittel des Landesprogramm Wirtschaft sind Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union.
  • 3,81 Mio. Euro für die Entwässerung finanziert durch die Abwasserbeseitigung Rendsburg und die Stadt Rendsburg.

Hinzu kommen weitere Aufwendungen der Stadtwerke für die Versorgung mit innovativ erzeugter Wärme sowie Elektroenergie und die Straßenbeleuchtung.

Auftakt zur aktuellen Planung bildete 2014 ein von der Stadt durchgeführter städtebaulicher Wettbewerb, der die Anbindung der isolierten Kasernenfläche in die städtebauliche Struktur der barocken Stadt vorsah. Der Entwurf, der sich durch vier neue Quartiere mit unterschiedlichen Bauformen und großzügigen Freiflächen in Form von Grüngürteln und -achsen auszeichnet, bildet die Grundlage für die vier seit 2020 rechtskräftigen Bebauungspläne.

Parallel zu den vorbereitenden Maßnahmen für die Neubauflächen wurden im historischen Bereich alle denkmalgeschützten Gebäude veräußert. Sie wurden und werden saniert und neuen Nutzungen zugeführt. Damit können alle elf Denkmale in der Eiderkaserne erhalten werden. Gleichfalls entsteht eine neue Kindertagesstätte, die kurz vor der Fertigstellung steht und im September Einweihung feiert.

Auf dem Foto von links:
Mehdi Behnam (SAW), Wolfgang Schoofs (Stadtwerke SH), Stadtpräsident Thomas Krabbes, Bauamtsleiter Frank Thomsen, Staatssekretär Jörg Sibbel, Christina Ebel (BIG Städtebau GmbH), Bürgermeisterin Janet Sönnichsen und Arne Kleinhans (Abteilungsleiter Bauen und Wohnen im Innenministerium).

Auskunft erteilt:
Stabsstelle Bürgermeisterin
Dana Frohbös

Stadt Rendsburg

Die Bürgermeisterin
Am Gymnasium 4
24768 Rendsburg

Tel.: 04331 206-0 (Zentrale)

Tourismus & Marketing

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