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Rendsburg

Am Nord-Ostsee-Kanal

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Am Nord-Ostsee-Kanal

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Am Nord-Ostsee-Kanal

Stadtportrait

Stadtportrait

Reizvolle Stadt zwischen Eider und Nord-Ostsee-Kanal

Reizvolle Stadt zwischen Eider und Nord-Ostsee-Kanal

Die Stadt Rendsburg befindet sich in der Mitte Schleswig-Holsteins am Nord-Ostsee-Kanal und am historischen Ochsenweg. Mit fast 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist sie eine der größten Städte des Bundeslandes. Als wirtschaftlicher Mittelpunkt der Region, Verwaltungssitz und Standort zahlreicher bedeutender auch überregionaler Einrichtungen hat Rendsburg seit jeher die Funktion eines Mittelzentrums. Die Wege sind kurz, alle wichtigen Dienstleistungseinrichtungen sind vor Ort: Ob Finanzamt, Amtsgericht, Agentur für Arbeit, Hafenanlagen, Bahnhof, Bildungs- und Weiterbildungszentren, soziale Einrichtungen oder die imland-Klinik. Im Wirtschaftsraum Rendsburg leben ca. 60.000 Menschen.

Sehenswürdigkeiten und Freizeit genießen

Wer sich in Rendsburg einmal umsieht, findet zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die den Aufenthalt umso attraktiver machen. Im Herzen der Stadt beispielsweise liegt die Altstadt, die im 13. Jahrhundert entstand und auch heute noch von den mittelalterlichen Bauten geprägt ist. Enge und verwinkelte Gassen kontrastieren mit den Wasserflächen von Ober- und Untereider. Eine der genannten mittelalterlichen Bauten ist das Alte Rathaus am Altstädter Markt, das mit einem charakteristischen Treppengiebel ausgestattet ist. Ein Glockenspiel lässt alle zwei Stunden eine Volksmelodie erklingen. Ebenfalls in der Altstadt ansässig ist die St. Marien-Kirche. Ihr hoher Turm überragt die umstehenden Dächer, doch auch davon abgesehen ist sie mit ihren beeindruckenden Deckenmalereien und dem fast ganz aus Holz bestehenden Altar ein echter Blickfang.

Weitere bemerkenswerte Bauwerke sind das Neue Rathaus, wo in der großen Eingangshalle Werke von lokalen Hobbykünstlerinnen und -künstlern in wechselnden Ausstellungen begutachtet werden können, und das Kulturzentrum, das sich in Hohes und Niederes Arsenal unterteilt und mit dem Historischen Museum und dem Druckmuseum zwei Museen beherbergt – zusätzlich zur Stadtbücherei, den Bürgersälen und der Volkshochschule. Einen beliebten Veranstaltungsort stellt ferner die Nordmarkhalle dar. Hier ist Platz für Wochen- und Flohmärkte, Wahlveranstaltungen, Feste, Konzerte usw.

Interessant nicht nur für Tagesausflüglerinnen und Tagesausflügler ist die Neustadt, das sogenannte Neuwerk. Einst als große Festung entlang der Eider gedacht, fallen noch heute die breiten, geraden Straßen auf – und auch wenn Wälle, Mauern und Tore längst abgebaut wurden, ist die ursprüngliche Bebauung um den Paradeplatz immer noch erkennbar. Die Anordnung und Benennung der Straßennamen um den Paradeplatz herum orientiert sich an der Sitzordnung im dänischen Königshaus.

Hier sticht besonders die Christkirche hervor, die im Inneren mit wunderschönen Schnitzarbeiten an Königsstuhl, Kanzel und Orgel aufwartet. Außer dem Paradeplatz lädt auch der Schlossplatz zu einer Besichtigung ein, wo früher ein Schloss zu finden war und der Wochenmarkt stattfand. Heute steht hier der Gerhardsbrunnen, ein Gusswerk aus der Carlshütte in Büdelsdorf.

Am Schiffbrückenplatz legten früher Schiffe an. Inzwischen hat er sich als gern genutzter Shopping-Ort mit Parkbänken etabliert. Außerdem finden hier regelmäßig Wochenmärkte statt. Darf es auch mal eine Stadtrundfahrt der anderen Art sein? Dann empfiehlt sich eine Kutschfahrt durch die Stadt. Menschen mit oder ohne Gehbehinderung können auch an einer Busführung teilnehmen, bei der Rendsburg erforscht werden kann. Gleichzeitig wird während der Busfahrt Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart vermittelt. Die sogenannte blue line, eine mit blauer Farbe aufs Pflaster gemalte Linie, führt auf einer Strecke von 3,2 Kilometern zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Auch in der unmittelbaren Umgebung gibt es viel zu entdecken – gerade mit dem Fahrrad. Diverse Radrouten führen durch die schönsten Landschaften und Sehenswürdigkeiten des Kreises Rendsburg-Eckernförde, z. B. durch Naturparks, an die Ostsee, am Nord-Ostsee-Kanal entlang oder auf die Spuren der Steinzeitmenschen.

Vielfältige Veranstaltungen

Über das gesamte Jahr verteilt gibt es viele interessante Veranstaltungen in der Stadt. Dazu gehören: Jahrmärkte auf dem Willy-Brandt-Platz, der Rendsburger Festivaltag, das Stadtfest „Rendsburger Herbst“, das Deutsch-Dänische Tafelfest, die Landschafts- und Verbrauchermesse Norla, die Gartenausstellung Flora oder auch der Weihnachtsmarkt mit einer Eislaufbahn in der festlich beleuchteten Innenstadt. Und das sind natürlich nur einige Beispiele. Zahlreiche, zu einem Kulturnetzwerk zusammengeschlossene, Institutionen organisieren vielfältige Angebote wie Lesungen, Konzerte und Ausstellungen. Seit 1999 findet in den Sommermonaten mit der NordArt eine der größten jährlichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Europa statt. Ein weiteres Highlight ist das Erlebnisbad Aquacity Rendsburg. Nicht nur im Sommer, sondern zu jeder Jahreszeit kommen Wasserratten im großzügig angelegten Freibad oder im Hallenbad auf ihre Kosten. Neben einer Riesenrutsche gibt es hier auch einen Saunabereich. Im Laufe des Jahres finden hier außerdem zahlreiche Events statt, z. B. das Faschingsbaden und der Drachenboot-Indoor-Cup, der im Winter auch Menschen von außerhalb der Stadt anzieht. Fitness- und Schwimmkurse runden das ganze Jahr über das umfangreiche Angebot ab.

Stadt am Wasser

Das Wahrzeichen der Stadt ist die Eisenbahnhochbrücke, die Rendsburger Hochbrücke. Diese wurde zwischen 1911 und 1913 errichtet und ist als Stahlbauwerk von fast 2,5 Kilometern Länge ein Anziehungspunkt für die gesamte Region. Sie fungiert als Verkehrsknotenpunkt und gilt als eines der bedeutenden Technikdenkmäler Deutschlands, auch deshalb, weil sie über eine angehängte Schwebefähre für den Fußgänger- und Fahrzeugverkehr verfügt, wie es sie nur sieben weitere Male auf der Welt gibt. Es werden sogar Führungen auf die Aussichtsplattform angeboten.

Die Hochbrücke überspannt den Nord-Ostsee-Kanal (internationale Bezeichnung: Kiel Canal), der die Nord- mit der Ostsee verbindet. Es handelt sich dabei um eine der weltweit meistbefahrenen künstlichen Wasserstraßen für Seeschiffe. Er feierte 2020 seinen 125. Geburtstag. Als „Straße der Traumschiffe“ ist der Nord-Ostsee-Kanal ein Magnet für „Sehleute“. Die große Nachfrage nach Wohnmobilstellplätzen und Unterkünften am Kanal sowie die steigende Zahl von Fahrradtouristinnen und -touristen bringt die Attraktivität der Region zum Ausdruck.

Die NOK-Route führt 325 Kilometer am Kanal entlang (von Brunsbüttel nach Kiel und umgekehrt). Am Ufer ist zudem die mit 575,75 Metern längste Sitzbank der Welt aufgestellt. Einer der längsten Flüsse in Schleswig-Holstein ist die Eider. Sie entspringt in Rendsburg neu, weil kein Wasser aus dem Nord-Ostsee-Kanal zurück in den Fluss gelangt. Die Obereider bildet kurz vor der Stadt einen breiten See, von wo aus man einen wunderschönen Blick auf das Panorama der Altstadt erhält. Die Untereider auf der anderen Seite ist ein ruhiges Gewässer mit schilfbewachsenen Ufern.

Informationsbroschüre der Stadt Rendsburg


Die längste Bank Europas

Hier wurde mit großartiger Unterstützung angebaut. An der Uferpromenade vor dem Gerhardshain befindet sich die mit 571,53 m längste bestehende Bank Europas, ein Logenplatz direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Hier zieht an dem Betrachter die große weite Welt vorbei: u. a. Frachter, Tanker, Spezialschiffe sowie im Sommer zahlreiche Traumschiffe. Hier können Sie die Seele baumeln lassen.

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