Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
TUNNEL
Rendsburg

Am Nord-Ostsee-Kanal

Rendsburg

Am Nord-Ostsee-Kanal

Rendsburg

Am Nord-Ostsee-Kanal

Rendsburg

Am Nord-Ostsee-Kanal

Umwelt & Stadtgrün

Umwelt & Stadtgrün

Die Stadt Rendsburg liegt mittig zwischen Nord- und Ostseeküste. Noch vor 20.000 Jahren während der Weichsel-Eiszeit lag über Nordeuropa ein bis zu 3000 Meter hohes Eisschild. Die westlichsten Ausläufer des Eisschildes reichten dabei bis Rendsburg und haben das heutige Landschaftsbild maßgeblich geprägt. Die vom Gletscher ausgetretenen Schmelzwasser transportierten insbesondere Sand mit sich, die im Bereich vor dem Eis abgelagert worden. Diese Landschaft wird auch als Vorgeest oder Niedere Geest bezeichnet. Geest stammt von dem niederdeutschen Wort „güst“ (= unfruchtbar) ab, was sich auf den sandigen und nährstoffarmen Boden bezieht.

Die Stadt Rendsburg ist seit der Gründung auf der Eiderinsel geprägt durch die Flusslandschaft der Eider. Hier haben ebenfalls die Schmelzwässer der Gletscher die Flussniederung der Eider geformt. Auch nach Entwässerung, Aufstauung und Auffüllungen im Stadtbereich ist das Stadtbild durch die Stadtseen, die Obereider und Untereider geprägt. 1895 wurde der Nord-Ostsee-Kanal fertiggestellt. Rendsburg ist also seit je her eine Stadt um und am Wasser. Insbesondere entlang der Untereider konnten sich Feuchtwiesen ausbilden. Das sind Wiesen, die vom Grundwasser beeinflusst und zeitweise überschwemmt sind. Im Außenbereich der Stadt befinden sich im Norden die Reste des Niedermoors Kronwerker Moor, und im Süden Reste des Hochmoors Stadtmoor.

Die meisten Flächen im Außenbereich werden landwirtschaftlich genutzt, es gibt aber auch einige Waldstücke. Vor allem im Bereich des Stadtmoors finden sich neben unbewirtschafteten Moorresten auch forstwirtschaftlich genutzte Flächen.


Grüne Sitzgelegenheiten auf dem Altstädter Markt

Seit Ende September 2026 stehen zwei neue, begrünte Sitzgelegenheiten auf dem Altstädter Markt. Das Stadtmobiliar ist auch unter dem Namen „Parklets“ bekannt, da es oftmals einen ehemaligen Parkplatz in einen Raum für Begegnungen umwandelt. 
Parklets gibt es in ganz unterschiedlichen Formen und Ausführungen. Die Stadt Rendsburg hat sich für Parklets aus recycelten Materialien und FSC-zertifiziertem Holz mit integrierter Begrünung in großzügigen Pflanzkübeln entschieden. So wird der historische Platz im Herzen der Stadt grüner und lebendiger. Zudem sind die Parklets so aufgestellt, dass sie das Falschparken unterbinden.

Teil der „Essbaren Stadt“
Alle Sträucher, Blumen und Kräuter in den Pflanzkästen sind ungiftig und die meisten davon essbar. Auf diese Art sind die Parklets ein Teil der „Essbaren Stadt“. Das ist kein bestimmter Ort, sondern ein Konzept: Es geht darum, dass auf öffentlich zugänglichen Flächen essbare Pflanzen wachsen, die jeder und jede probieren darf. Essbare Städte haben viele positive Effekte für Mensch und Umwelt. Sie machen Städte lebenswerter, schaffen soziale Begegnungen und stärken die Verbindung mit der Natur. 
Passend dazu veranschaulichen die Parklets, wie Obst und Kräuter auch auf kleinem Raum mitten in der Stadt wachsen können. Johannisbeeren, Thymian, Rosmarin, Pfefferminze, Salbei, eine Felsenbirne und weitere Pflanzen können gerne geerntet werden.

Stärkung der heimischen Biodiversität
Was uns Menschen schmeckt, dient oft auch Bienen und anderen Bestäubern als Nahrung. In der Auswahl der Pflanzen wurden insbesondere heimische, blühende Stauden ausgewählt, die jedes Jahr aufs Neue austreiben.
Mehr Grün in der Stadt produziert frischen Sauerstoff, bindet Schadstoffe und speichert klimaschädliche Gase aus der Atmosphäre. Das ist natürlicher Klimaschutz und steigert die Aufenthaltsqualität.
Flächen können „entsiegelt“, also Beton oder regenundurchlässige Pflastersteine entfernt werden. Daraufhin können sie Regenwasser wie ein Schwamm aufnehmen, das vor Überschwemmungen schützt. Wenn das Wasser verdunstet, kühlt es wiederum die Umgebung.
Die Pflanzkübel können diese Funktionen aufgrund ihrer Größe nicht vollumfänglich erfüllen. Sie zeigen aber im Kleinen auf, was möglich ist, um Rendsburg zukunftsfähig zu gestalten und uns damit an die Folgen des Klimawandels anzupassen - denn bereits heute ist der Klimawandel in unserer Stadt zu spüren.

Klima bei der Stadt Rendsburg
Bei der Stadt Rendsburg ist Stephanie Schönbach für städtische Grünflächen verantwortlich. Das Klima-Team setzt sich für wirkungsvollen Klimaschutz und die Klimaanpassung ein. Gucken Sie für aktuelle Infos und Veranstaltungen gerne auf den entsprechenden Unterseiten vorbei. Das Klima-Team hat auch einen monatlichen Newsletter.

Vielen Dank an die AktivRegion Eider- und Kanalregion, die dieses Projekt mit Mitteln aus dem GAK-Regionalbudget gefördert hat.
 


Städtische Grünflächen

Parkanlagen, begrünte Friedhöfe und naturnah gestaltete Kleingartenanlagen sind wichtige Grünelemente in der Stadt. Sie dienen der Erholung der Bevölkerung und haben eine positive Wirkung auf das Stadtklima und die lufthygienischen Bedingungen. Naturnahe Grünanlagen stellen darüber hinaus wichtige Lebensräume für die Pflanzen und Tierwelt dar.

Lage: zwischen Paradeplatz und Untereider
Größe: 14,1 ha
Baumarten: Hängebuchen, Platane, Silberweide, Linde, Spitzahorn, Schwarzerle, Rosskastanie, Weide, Stieleiche, Sandbirke, Esche, Hainbuche, Pappel, Ulme, uvm.
Freizeiteinrichtungen: Bouleplatz, Baum des Jahres Fläche, öffentliche Hochbeete
Fauna: Graugänse, Kanadagänse, Eisvogel, Teichmuscheln, Graureiher, Kormoran, Enten, Säger, Bläss- und Teichralle, Fledermäuse, Haubentaucher
Gewässer: Stadtsee (aufgestauter Altarm der Eider)
Besonderheiten: Skulpturenpark im südlichen Bereich, 70 verschiedene Baumarten, Krokusblüte

Lage: zwischen Obereider und Gleisanlagen
Größe: 2 ha
Baumarten: Sommer-Linde, Rot-Buche, Schwarznuss, Esche, Stiel-Eiche, Hänge-Birke, Berg-Ahorn, Walnus
Freizeiteinrichtungen: Liegebänke und schattige Liegewiesen
Fauna: Singvögel, Eichhörnchen
Gewässer: Obereider

Lage: entlang des Südufers der Obeider
Größe: 3,6 ha
Baumarten: Sommer-Linde, Esche, Rosskastanien, verschiedene Pappelarten, Obstbäume
Freizeiteinrichtungen: Aussichtsplattformen auf dem Wasser, Baumhaus und Hangrutsche, Streuobstwiese
Fauna: Singvögel, Eisvogel im Uferbereich, Entenarten, Blässrallen
Gewässer: Obereider
Besonderheiten: Wildblumenwiese, Insektenhotel, Fledermauskästen, Vogelnistkästen

Lage: nördlich vom Thormannplatz
Größe: 0,54 ha
Baumarten: Schwarz-Erlen, Sommer-Linden, Berg-Ahorn, Rosskastanien
Freizeiteinrichtungen: Der Gerhardsteich ist ein Pachtgewässer des ASV Rendsburg
Fauna: verschiedene Entenarten
Gewässer: Gerhardsteich (ehemals Teil der Untereider)
Besonderheiten: Gedenkstein für Thomas Johann Gottfried Entz (*1899 – †1970, Rendsburger Reeder und Kaufmann)

Lage: Mastbrook, zwischen Ostlandstaße, Mastbrooker Weg und Liegnitzer Straße
Größe: 1 ha
Baumarten: Vogel-Kirsche, Winterlinde
Freizeiteinrichtungen: Fußball- und Basketballplatz, Netzspielgerät, Parkour, Spielplatz mit Seilbahn, Rodelhügel
Fauna: verschiedene Singvögel

Lage: Kronwerk Nord, östlich vom Altstädter Friedhof
Größe: 2,5 ha
Baumarten: Erlen, Eschen, Weiden
Freizeiteinrichtungen: Spielplätze
Fauna: Grauschnäpper, Gelbspötter, Dohle und andere Singvögel
Gewässer: Seekenbek (Zufluss der Mühlenau), Quellsumpf
Besonderheiten: Feuchtwiese (vom Grundwasser beeinflusst und zeitweise überschwemmt)

Lage: Schleife, entlang der Tingleffstraße
Größe: 1,6 ha
Baumarten: Berg-Ulme, Sommer-Linde, Winter-Linde, Spitz-Ahorn, Berg-Ahorn, Hänge-Birke, Schwarz-Erle, Pappeln
Freizeiteinrichtungen: Spielplatz, Streuobstwiese
Fauna: verschiedene Singvögel, Eichhörnchen
Gewässer: Regenrückhaltebecken

Lage: Neuwerk, nördlich der Berliner Straße
Größe: 2,4 ha
Baumarten: Sal-Weiden, Hängebirken, Berg-Ahorn
Freizeiteinrichtungen: Spielplatz
Fauna: verschiedene Singvögel
Besonderheiten: mehrere bis zu 5 m hohe Hügel

Naturerlebnisraum Untereider

Naturerlebnisräume bieten die Möglichkeit, Natur hautnah zu erfahren. Erholung und Freizeitgestaltung werden mit Naturschutz und Umweltbildung verknüpft. Ein Naturerlebnisraum dient also nicht nur dem naturverträglichen Erlebnis, sondern erhöht so auch das Wissen und die Wertschätzung für die Natur.

Der Naturerlebnisräume Untereider kann auch als Klassenzimmer für die vielfältigen Formen der Naturerfahrung bezeichnet werden. Er

  • bietet gezielte Angebote zum naturnahen Lernen,
  • fördert das Umweltbewusstsein und
  • dient dem Ziel der Verständigung und des wechselseitigen Verständnisses zwischen Erholungs- und Naturschutzinteressen.

Auf einer Fläche von 136 ha können im Naturerlebnisraum Untereider auf engem Raum die Landschaftselemente Wasser, Wald, Wiesen, Heidereste und Binnendüne erfahren werden. Der Naturerlebnisraum beginnt auf Höhe des Wohnmobilplatzes und umfasst Flächen beiderseits der Eider bis zum Nord-Ostsee-Kanal. Ein Rundweg (11,3 km) führt durch die verschiedenen Landschaften an der Untereider, ein Informationspfad (2,2 km) zur Eiderökologie mit Schautafeln leitet durch den nördlichen Teil des Erlebnisraums. Mit Hilfe einer Karte (Naturerlebnisraum Untereider PDF) und einem Infoblatt (Naturerlebnisraum Infoplakat PDF) kann der Naturerlebnisraum erkundet werden.

Wer das alles noch etwas genauer unter die Lupe nehmen möchte, der kann sich bei der Information Rendsburg im Alten Rathaus am Altstädter Markt einen Forscherrucksack ausleihen. Mehrere Forscherrucksäcken prall gefüllt mit Materialien wie Kescher, Siebe, Becherlupe, Kompass, Insektengreifer, Bestimmungshilfen und vielem mehr stehen zur Ausleihe bereit. Jeder Rucksack enthält einen Übersichtsplan und eine kurze Einführung mit Anregungen zum Erkunden der Lebensräume Wasser, Wald und Wiese.

Die Rücksäcke können in der Rendsburg Information ausgeliehen werden:
Altes Rathaus, Altstädter Markt, 24768 Rendsburg, Tel.: 04331 66345-66, tourismus@rd-tm.de

Mehr Informationen zu den Rucksäcken gibt Ihnen
Stephanie Schönbach unter 04331 / 206-3331, Stephanie.Schoenbach[at]rendsburg.de

BürgerBaum-Projekt

Möchten Sie gerne einen Baum pflanzen, aber haben kein passendes Grundstück? 

Pflanzen Sie mit uns auf der städtischen BürgerBaum-Fläche!

Wälder sind ein wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Insbesondere alte Bäume binden große Mengen an Kohlendioxid und Staub und produzieren Sauerstoff. Somit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Im Sommer spenden sie Schatten und kühlen das Mikroklima. Leisten Sie selbst einen nachhaltigen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz durch Ihre Baumpflanzung!

Wie läuft das Projekt ab?

Gegen eine Spende von 150€ kann Ihr Baum auf der BürgerBaum-Fläche in Rendsburg gepflanzt werden. Die Bäume werden im Spätherbst von Gärtnerinnen und Gärtnern des städtischen Umwelt- und Technikhofs gepflanzt. Sie können bei Bedarf auch gern selbst mit Hand anlegen! 

Die Bäume werden dann in das Baumkataster der Stadt eingetragen und von der Stadt gepflegt. Spenderinnen und Spender erhalten einen Lageplan mit der Nummer Ihres Baumes, sodass Sie ihn jederzeit besuchen kann. Auf Wunsch und für 35€ kann eine Metallplakette mit dem Artnamen des Baumes und dem Namen des Spendenden sowie weiteren Angaben, wie z. B. dem Anlass der Baumspende angebracht werden. Häufig werden Bäume anlässlich persönlichen Ereignisse gepflanzt, wie z. B. Hochzeiten, Geburten, Jubiläen – oder es soll mit dem Baum einer Person gedacht werden.

Es werden standortgerechte vorzugsweise heimische Laubbäume, wie Stieleiche, Winter- oder Sommerlinde, Sandbirke, Rotbuche, Hainbuche, Spitz-, Feld- oder Bergahorn, Feldulme oder Wildobstsorten als Hochstämme gepflanzt. Aus dieser Liste und den Verfügbarkeiten können Sie Ihren Wunschbaum aussuchen.

Interesse geweckt?

Die aktuell zu bepflanzende Fläche der BürgerBäume befindet sich an der Loher Straße (Koordinaten: 54.314659, 9.613853). 

Melden Sie sich gerne unverbindlich unter 04331 206-3331 oder tiefbau[at]rendsburg.de.

Alternativ erreichen Sie uns auf dem Postweg: Stadt Rendsburg – Die Bürgermeisterin, Fachdienst Tiefbau, Am Gymnasium 4, 24768 Rendsburg.


Stadt Rendsburg

Die Bürgermeisterin
Am Gymnasium 4
24768 Rendsburg

Tel.: 04331 206-0 (Zentrale)
Mail: info@rendsburg.de

Tourismus & Marketing

Rendsburg Tourismus und Marketing
Bahnhofstraße 12 – 16
24768 Rendsburg

Tel.: 04331 66345-10
Mail: info@rd-tm.de

Rendsburg Information

Altstädter Markt 17
24768 Rendsburg

Tel.: 04331 66345-66
Mail: tourismus@rd-tm.de

Öffnungszeiten Terminbuchung