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Am Nord-Ostsee-Kanal

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Energiewende: Installation einer PV-Anlage auf dem Neuen Rathaus

Energiewende: Installation einer PV-Anlage auf dem Neuen Rathaus

Auf dem zur Tangente gelegenen Flachdachbereich des Neuen Rathauses werden insgesamt 64 Hochleistungsmodule installiert.

Energiewende: Installation einer PV-Anlage auf dem Neuen Rathaus

Die Energiewende nimmt in Deutschland immer mehr Fahrt auf. Vorangetrieben durch den Klimawandel, die steigenden Energiekosten und nicht zuletzt durch den Ukraine-Krieg, der uns in aller Deutlichkeit vor Augen geführt hat, dass die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern im Allgemeinen nicht die Zukunft sein kann und darf. Auch die Stadt Rendsburg geht daher neue Wege. Auf dem Dach des Neuen Rathauses wird aktuell eine Photovoltaikanlage errichtet – erstmals auf einem städtischen Gebäude. Bürgermeisterin Sönnichsen betont: „Durch den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen machen wir uns unabhängiger, leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und senken langfristig die anfallenden Stromkosten – sozusagen eine Win-Win-Win-Situation.“

Die Arbeiten haben Mitte April begonnen und erfordern die Sperrung eines kurzen Abschnitts der linken Spur der Straße Holsteinbrücke (voraussichtlich bis 5. Mai). Auf dem zur Tangente gelegenen Flachdachbereich des Neuen Rathauses werden insgesamt 64 Hochleistungsmodule mit einer Fläche von rund 125 Quadratmetern und einer Gesamtleistung von 26,24 kWp (Kilowatt-Peak) installiert. Insgesamt sollen so in den nächsten 20 Jahren, der anzunehmenden Mindestlebensdauer der Anlage, ca. 20.000 kWh (Kilowattstunden) Strom pro Jahr erzeugt werden, von denen rund 18.000 kWh in den Eigenverbrauch fließen und 2.000 kWh in das Netz der Stadtwerke.

„Durch die PV-Anlage können wir in den nächsten 20 Jahren ca. 8 Prozent des zu erwartenden Gesamtenergiebedarfs des Rathauses decken und sparen dadurch Kosten im fünfstelligen Bereich ein, gleichzeitig vermeiden wir rund 230 Tonnen CO2-Emissionen“, so Sönnichsen weiter. Die städtischen Liegenschaften wurden bereits auf ihre PV-Eignung geprüft, die vielversprechendsten Standorte (abhängig von Ausrichtung, Dachneigung, Verschattung, Statik etc.) sollen sukzessive mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet werden. Die Stadt Rendsburg betreibt mit einigen weiteren Maßnahmen Klimaschutz, etwa mit dem Smarten Energiemanagement im Hohen Arsenal, das sich als Liegenschaft ebenfalls im Eigentum der Stadt befindet.

Auskunft erteilt:
Fachdienst Hochbau
Frank Müller