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Bildungspaket

Zuständigkeitssuche


Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein

Ziel des Bildungspaketes ist es, Kindern aus finanziell schwachen Familien die Teilnahme an notwendigen Bildungsangeboten zu ermöglichen und soziale Teilhabe sicherzustellen.


Beschreibung

Eltern haben die Möglichkeit vom Staat eine zusätzliche finanzielle Förderung für ihre Kinder zu beantragen. Einen Rechtsanspruch auf diese Unterstützung haben Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeld,  Kinderzuschlag oder von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

Folgende Bereiche werden gefördert/bezuschusst:

  • Die Teilhabe der Kinder am sozialen und kulturellen Leben, z.B. im Sportverein oder in der Musikschule, wird mit monatlich 10 Euro gefördert.
  • Die Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf wird mit 100 Euro jährlich (70 Euro für das erste, 30 Euro für das zweite Schulhalbjahr) gefördert.
  • Für ergänzende angemessene Lernförderung werden Kosten übernommen, soweit diese für die Erreichung festgelegter Lernziele erforderlich ist.
  • Für eintägige Ausflüge in Schulen und Kindertagesstätten werden die Kosten in tatsächlicher Höhe erstattet.
  • Für mehrtägige Klassenfahrten im Rahmen schulrechtlicher Bestimmungen werden die Kosten in tatsächlicher Höhe übernommen.
  • Für die gemeinschaftliche Mittagsverpflegung von Schülerinnen und Schülern sowie Kindern in Schulen, Kindertagesstätten oder Horten wird ein Zuschuss gezahlt.
  • Die erforderlichen tatsächlichen Aufwendungen für Schülermonatskarten werden übernommen, soweit sie nicht von Dritten übernommen werden.

 


Zuständigkeit

  • An das Jobcenter (Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II),
  • an Ihre Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung (Sozialamt oder Wohngeldstelle).

Auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales finden Sie alle Anlaufstellen in Schleswig-Holstein für die Beantragung von Leistungen des Bildungspaketes.

Anlaufstellen in Schleswig-Holstein


Fristen

Die Leistungen, die nach dem Bundeskindergeldgesetz erbracht werden , können rückwirkend erbracht werden.

Der Antrag auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaket in der Grundsicherung für Arbeitsuchende wirkt, soweit daneben auch Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts erbracht werden, auf den Beginn des aktuellen Bewilligungszeitraums zurück. Werden daneben keine Grundleistungen erbracht, wirkt der Antrag auf den Monatsersten des Monats, in dem der Antrag gestellt wurde, zurück.


Kosten

Keine


erforderliche Unterlagen

Auskunft über eventuell erforderliche Unterlagen erteilt die zuständige Stelle.


Rechtsgrundlage

  • § 28 Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitsuchende,
  • § 34 Sozialgesetzbuch (SGB) Zwölftes Buch (XII) - Sozialhilfe,
  • § 6b Bundeskindergeldgesetz (BKGG) und
  • § 3 Abs. 3 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

§ 28 SGB II

§ 34 SGB XII

§ 6b BKGG

§ 3 AsylbLG


Formulare


Weitere Informationen

Anträge beziehungsweise Formulare erhalten Sie bei der zuständigen Stelle.

Weitere Informationen zum Bildungspaket finden Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

BMAS - Bildungspaket


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Ansprechpartner

Stadt Rendsburg

Der Bürgermeister
Am Gymnasium 4
24768 Rendsburg
Tel: +49 4331 206-0   |   Fax: +49 4331 206-270
E-Mail: info[at]rendsburg.de
Web: www.rendsburg.de

Postanschrift:

Postfach 107
24757 Rendsburg

Mitarbeiter (Stadt Rendsburg)

Herr Klaus Bierholz Icon Vcard

Fachbereich - Bürgerdienste
Fachdienst - Bürger- und Sozialbüro

Tel: +49 4331 206-111   |   Fax: +49 4331 206-271
E-Mail: klaus.bierholz[at]rendsburg.de
Etage: EG   |   Zimmer: 11  


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