Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Familienfreundliche Region Rendsburg?

Beruf und Familie unter den vielzitierten Hut zu bekommen, ist wahrhaft eine Herkulesaufgabe, bei der nicht nur Frauen, sondern auch Männern vielerlei Steine in den Weg gelegt werden.

  • Die Schlange im Supermarkt ist endlos lang, während das Bürgerbüro schließt, bei dem eigentlich noch schnell der Personalausweis verlängert werden sollte.
  • Man steht im Stau, den Kopf voller Sorge, dass das eigene Kind vor mittlerweile abgeschlossenen Türen der Kindertagesstätte sitzt und warten muss. 
  • Morgen fällt unerwartet die erste Unterrichtsstunde aus, was das gesamte Zeitmanagement wie ein Kartenhaus zum Einstürzen bringt. 
  • Der Chef will eben noch die Erledigung eines Auftrages, obwohl man das Kind zur Musikschule bringen soll. 
  • Die Hausaufgaben sind noch nicht gemacht und in der Ferne winken die Schulferien, in denen noch keine Beschäftigungs- oder Betreuungsmöglichkeit für die Kleinen gefunden ist. Da müssen wohl die eigenen kostbaren Urlaubstage ran.


"Wann, wenn nicht jetzt", so lautete der Titel eines Fachtages, der sich im vergangenen Jahr mit diesen und ähnlichen Problemen befasst hatte. Veranstaltet wurde er vom lokalen Bündnis für Familie Rendsburg. Um den Worten auch Taten folgen zu lassen, wurde das Projekt FAME (Familienfreundliche Region Rendsburg) ins Leben gerufen. Dieses Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Lokalen Bündnis für Familie, der Stadt Rendsburg und der Universität Flensburg. Das Projekt hat das Ziel, Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um berufstätigen Menschen die Vereinbarung beruflicher und familiärer Aufgaben zu erleichtern.

Doch zunächst muss man wissen, wo genau der Schuh in der Region Rendsburg und Büdelsdorf drückt. Deshalb wird in den nächsten Tagen ein Fragebogen an 4.000 Haushalten in Rendsburg und Büdelsdorf verschickt, mit dem Probleme der Vereinbarung von Familie und Beruf ermittelt werden sollen. Befragt werden nicht nur berufstätige Mütter und Väter, sondern auch Menschen, die neben ihrem Job Angehörige (z.B. Eltern) zu pflegen und zu versorgen haben.

Das Ausfüllen des Fragebogens kostet nicht mal fünf Minuten - aber es kann helfen, die alltäglichen Schwierigkeiten zu ermitteln, vor denen berufstätige Menschen stehen. "Je mehr Antworten wir erhalten, um so aussagekräftiger sind die Ergebnisse und um so eher wird auch etwas umgesetzt", sagt Frau Professor Marianne Resch, Projektleiterin und Hochschullehrerin an der Universität Flensburg. Der Bürgermeister Gilgenast begrüßt diese Aktion und weist auf die Attraktivität in der Region für junge Menschen hin.

Auskunft erteilt:
Brigitte Fugmann

Service

Ideen und Anregungen
Guter Bürgerservice gehört zur Lebensqualität in einer Stadt. Die Kreisstadt Rendsburg will besser werden. Senden Sie uns also online Ihre Ideen, Anregungen und Beschwerden! Nutzen Sie am besten unseren für Sie bereitgestellten Online-Kontakt - so geht es am schnellsten.

Gefördert durch