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"Der 48 Stundentag berufstätiger Eltern"

"Der 48 Stundentag berufstätiger Eltern" nannte die Soziologin Arlie Hochschild ihr Buch über den Alltag von Vätern und Mütter, die versuchen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.

Kinderbetreuung oder die Pflege von Angehörigen kosten Zeit und Nerven. Diese Tatsache bekommen Mütter und Väter tagtäglich zu spüren - vor allem dann, wenn sie neben Haushalt und Kindern auch noch einer Berufstätigkeit nachgehen. Vereinbarkeitsprobleme betreffen in der heutigen Zeit nicht nur Eltern, sondern zunehmend auch Menschen, die pflegebedürftige Angehörige zu versorgen haben. Den alltäglichen Schwierigkeiten bei der Vereinbarung von Beruf und Familie bzw. Pflege widmet sich FAME - ein Projekt der Stadt Rendsburg in Zusammenarbeit mit der Universität Flensburg und dem lokalen Bündnis für Familie Ziel ist, Maßnahmen zu finden, die es berufstätigen Menschen erleichtern, neben dem Beruf soziale Verantwortung und Aufgaben im Familienhaushalt zu übernehmen. Um die richtigen Maßnahmen zu finden, muss man wissen, wo der Schuh drückt. Deshalb hat das Projekt im letzten Jahr zahlreiche Gespräche mit Betroffenen geführt. Um belegen zu können, dass die genannten Schwierigkeiten nicht nur den jeweiligen Interviewpartner, sondern auch anderen Menschen Probleme bereiten, wurde im Herbst diesen Jahres eine Befragung unter Rendsburger Haushalten durchgeführt, in der nach konkreten Alltagsschwierigkeiten (wie z.B. ungünstige Öffnungszeiten oder fehlende Betreuungsangebote) gefragt wurde. "Wir brauchen Belege für die Größe der Probleme" sagt Frau Dr. Marianne Resch, Projektleiterin und Professorin an der Universität Flensburg. Bislang haben sich mehr als hundert Personen an der Befragung beteiligt, dennoch ist der Rücklauf noch nicht sehr groß. Um fundierte bessere Aussagen treffen zu können und die Sorgen und Nöte von mehr Beteiligten zu erfassen, gibt es jetzt zusätzlich die Möglichkeit, den Fragebogen online unter folgender Adresse auszufüllen:

http://iim.uni-flensburg.de/index.php?id=3498 .

Ihre Erfahrung kann einen Beitrag dazu leisten, ein familienfreundlicheres Umfeld zu gestalten. Hierfür ist es erforderlich, dass Sie sich kurz Zeit nehmen, um die Fragen zu beantworten. Das Ausfüllen des Fragebogens im Internet kostet max. 5 Minuten. 

Die Ergebnisse erlauben wichtige Rückschlüsse auf die Probleme und Wünsche beim Vereinbaren von Familie und Beruf zu erkennen. Je mehr Bürger sich beteiligen, umso eher lassen sich Veränderungen umsetzen. Daher ist es wichtig, dass auch Sie sich beteiligen, den Fragebogen finden Sie unter der o.g. Adresse.

Auskunft erteilt:
Brigitte Fugmann

Service

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