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Rendsburg

Am Nord-Ostsee-Kanal

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Bürgermeisterin Janet Sönnichsen bittet um Unterstützung für die Tafel

Die Schlange ist lang vor der Ausgabestelle der Rendsburger Tafel in der Bredstedter Straße. Viele Bedürftige warten darauf, eine mit Lebensmitteln gefüllte Papiertüte entgegenzunehmen. Das Team der Rendsburger Tafel will helfen. „Das ist unser oberster Grundsatz“, sagt die ehrenamtliche Teamleiterin Gitta Heinze. Doch das Helfen wird hier immer schwieriger.

Um sich ein Bild von der Situation zu machen, besuchte Bürgermeisterin Janet Sönnichsen die Tafel nun. „Die Zeit, die ich dort verbrachte, hat mich wirklich bewegt und beschäftigt mich seither sehr“, sagt sie. Die Angebote der Tafel seien für viele Menschen lebensnotwendig. „Doch genau wie die gesamte Gesellschaft, sieht sich auch die Tafel vor gewaltigen Herausforderungen.“ Es stehen immer weniger Lebensmittelspenden auf der einen Seite für eine immer größer werdende Zahl an Kunden auf der anderen Seite bereit. Gitta Heinze fasst die Lage in Zahlen zusammen: „Sonst hatten wir etwa 120 Kunden zur Freitagsausgabe hier, inzwischen sind es mehr als doppelt so viele.“

Grund für den Anstieg sind die aktuellen Krisen: Ukraine, Preissteigerung, Corona. Etwa 1000 Menschen in der Region Rendsburg werden durch die Tafel versorgt. Rund 50 Supermärkte und Bäckereien stellen hierfür Lebensmittel zur Verfügung, die von den Ehrenamtlichen der Tafel abgeholt werden. Doch die Spenden werden immer weniger. Derzeit greifen die ehrenamtlichen Helfer bereits auf haltbare Vorräte aus ihrem Lager zurück, um die Tüten auffüllen zu können. Und trotzdem: Den Kunden fällt auf, dass deutlich weniger drin ist. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass die, die hier helfen möchten, eigentlich selbst Hilfe brauchen“, so Janet Sönnichsen. „Wir schulden Ihnen unseren großen Dank und müssen etwas tun, damit dieses Engagement weitergehen kann. Die Ehrenamtlichen haben davon berichtet, dass sie Zeiten wie diese bislang nicht erlebt haben.“ Sach- und Geldspenden für Miete, Strom und Treibstoff werden dringend benötigt. In der Ausgabestelle arbeiten jeden Tag Helfer, um die Lebensmittel zu sortieren. Wer spenden möchte, wird gebeten, Kontakt mit dem Team der Diakonie aufzunehmen: Telefon: (0 43 31) 69 63 0, Mail: info@diakonie-rd-eck.de. Vor allem Molkereiprodukte, Obst und Gemüse sind aktuell Mangelware. Aber auch haltbare Lebensmittel wie Nudeln werden immer benötigt.

Von ihrem Besuch bei der Tafel hat Janet Sönnichsen ein Spendenglas mit zurück ins Rathaus genommen, das nun im Foyer zu finden ist. Sönnichsen: „Ich bitte jeden, der kann, einen kleinen Beitrag zu leisten, damit wir alle gemeinsam durch diese schwierige Zeit kommen.“

Auf dem Foto von links:
Tafel-Helfer Holger Glimm und Sven Nagel, Gitta Heinze (Leiterin der Tafel) und Bürgermeisterin Janet Sönnichsen

Auskunft erteilt:
Stabsstelle Bürgermeisterin
Dana Frohbös

Stadt Rendsburg

Die Bürgermeisterin
Am Gymnasium 4
24768 Rendsburg
Tel.: 04331 / 2 06 - 0
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