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8. März 2015: Internationaler Frauentag

8. März 2015: Internationaler Frauentag

Deutschland gehört zum kleinen Kreis derjenigen Länder, in denen der Internationale Frauentag von 1911 an gefeiert wurde. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Sozialdemokratinnen Clara Zetkin und Käte Duncker, die mitgewirkt hatten, den Weltfrauentag offiziell ins Leben zu rufen. 1910  beantragte Clara Zetkin auf der zweiten internationalen Frauenkonferenz „alljährlich einen Frauentag zu veranstalten“, der „internationalen Charakter“ tragen und die „Einführung des politischen Wahlrechts beschleunigen“ sollte.

Der Erfolg des ersten Frauentages 1911 übertraf alle Erwartungen. Allein in Berlin waren rund 45.000 Frauen dabei. Aber auch in Dänemark, Österreich, der Schweiz und in den USA wurde dieser Tag begangen. Auf allen Veranstaltungen wurde eine Resolution verabschiedet mit folgenden Forderungen: 
Frieden, Wahl-  und Stimmrecht für Frauen, Arbeitsschutzgesetze, ausreichender Mutter- und Kinderschutz, den Achtstundentag, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung und Mindestlöhne. Bis zum ersten Weltkrieg war der Frauentag zu einem Tag vieler Frauen geworden. Während des Krieges verboten, fanden in Deutschland und Österreich Versammlungen im Saal statt. Erst 1921 wurde der Internationale Frauentag auf den 8. März festgelegt. 1932 wurde der Frauentag von den Nationalsozialisten verboten und durch den Muttertag ersetzt.

Nach dem 2. Weltkrieg wurden Feiern zum Internationalen Frauentag in den sozialistischen Ländern durchgeführt. In Westdeutschland wurde der Frauentag zunächst fast ein vergessener Tag, erst in den späten 1960er Jahren wurde er von Teilen der Gewerkschafts- und Parteifrauen, aber auch der autonomen Frauenbewegung wiederbelebt. 

Er hatte sich von einer klassenbewussten Demonstration der Arbeiterinnen, Gewerkschaften und Sozialistinnen zu einem Tag der schwesterlichen Solidarität entwickelt und sich für alle Frauen weltweit geöffnet. Engagements für Frieden, Gleichberechtigung und Entwicklung verbanden sich und Frauen begannen, sich auf allen Ebenen zu vernetzen. 

Der Internationale Frauentag – auch Weltfrauentag genannt – wird inzwischen stets am 8. März gefeiert und ist für Frauen auf der ganzen Welt ein wichtiges Datum. In einigen Ländern ist er sogar gesetzlicher Feiertag.

"Heraus mit dem Frauenwahlrecht!" war die Hauptforderung der "Mütter" des Internationalen Frauentags. Auch wenn diese Zielsetzung inzwischen erreicht wurde, so ist die Gleichstellung der Geschlechter dennoch weder in Deutschland noch im Rest der Welt eine Realität. Der Internationale Frauentag hat seine Bedeutung daher nicht verloren und wird weiterhin jährlich begangen.

Frauen auf der ganzen Welt machen am 8. März mit Veranstaltungen, Feiern und Demonstrationen auf noch immer nicht verwirklichte Frauenrechte aufmerksam. Den internationalen Charakter unterstützt auch die Tatsache, dass die Vereinten Nationen an die Tradition des Internationalen Frauentags angeknüpft haben. 1975 rief die UN-Generalversammlung in einer Resolution einen Tag im Jahr zum „Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ aus. Die jährlich stattfindenden Veranstaltungen stehen seither unter wechselnden Schwerpunktthemen von länderübergreifender Relevanz.

Seit 1980 wird der Internationale Frauentag auch im Europäischen Parlament gefeiert und ein Bericht zur Lage der Frau in der Europäischen Union vorgelegt. 

2015 lautet das Motto der Vereinten Nationen zum Internationalen Frauentag: „Make It Happen" (Lassen Sie es geschehen). In Deutschland lautet das Motto auch in diesem Jahr "Heute für morgen Zeichen setzen!".
 

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