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Klimaschutz

Aktuelles

Stadtradeln 2020

Auch dieses Jahr wird wieder geradelt. Vom 1. bis 21. September findet der Wettbewerb Stadtradeln statt und auch in Rendsburg werden wieder mit dem Fahrrad gefahrene Kilometer gesammelt. Weitere Informationen zur Teilnahme folgen.

RaDstark!

Zusammen mit der Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg und den dazugehörigen Kommunen ist zurzeit das Projekt RaDstark! in Planung. Hier werden sogenannte Velorouten zwischen den Umlandgemeinten mit Knotenpunkten in Rendsburg geplant. Velorouten sind Radverkehrsverbindungen, die in Ergänzung zu innergemeindlichen Radwegeführungen das Potenzial des Alltagsradverkehr auf längeren Entfernungen erschließen. Im Gegensatz zu Radwanderwegen dienen Velorouten dem Alltagsradverkehr. Mehr Informationen sind unter den Fördermaßnahmen Tiefbau zu finden.

Mobilitätsstation

Die Mobilitätsstation verknüpft verschiedene Verkehrsangebote. Das erleichtert das Umsteigen und Wechseln zwischen unterschiedlichen Verkehrsmitteln, z.B. Rad+Bus oder Fuß+Carsharing. Am Grünen Kranz (Ecke Fockbeker Chaussee/ Schleswiger Chaussee/ Eckernförder Straße) wird Rendsburgs erste Mobilitätsstation eingerichtet.

Fahrradservicestation am Bahnhof

Am Rendsburger Bahnhof geht im Juni 2020 eine neue Fahrradservicestation in Betrieb. Neben einfachen und überdachten Fahrradbügeln wird es auch abschließbare Fahrradboxen geben. Ebenfalls wird es Schließfächer und eine öffentliche Toilette geben. Zu der von der Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V. betriebenen Fahrradstation gehört auch ein Fahrradverleih.

Entwurf Mobilstation

Klimawandel – was tun?

Abweichung der globalen Lufttemparatur
Emissionen Treibhausgase
Entwicklung und Zielerreichung
 

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Seit der Industrialisierung stiegen die CO2-Emissionen rasant an und führen zu dem menschgemachten Klimawandel. Der zeigt sich nicht nur durch eine global durchschnittliche Erwärmung. Auch ein häufigeres Vorkommen von zum Beispiel Starkregenereignisse und länger andauernde Trockenperioden nehmen zu.

Zwar lässt sich der Klimawandel nicht bremsen, aber zumindest kann durch Umdenken und nachhaltiges Handeln eine deutliche Verlangsamung herbeigeführt werden. Bis 2050 müssen die Treibhausgas-Emissionen um bis zu 80 - 95 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Die Reduktion der Emissionen muss in allen Lebensbereichen stattfinden, von der Reduzierung des Energieverbrauchs im eigenen Haushalt über eine Änderung des Konsumverhaltens bis hin zu einer nachhaltigen und emissionsarmen Mobilität.

 

Der eigene CO2-Fußabdruck

Jede Einzelperson kann mit dem eigenen Verhalten, etwas zum Klimaschutz beitragen. Um zu sehen in welchen Bereichen besonders viel CO2 verbraucht wird, gibt es auch die Möglichkeit seinen eigenen CO2-Fußabdruck über den Rechner des Umweltbundesamtes zu berechnen. Außerdem haben Sie über diesen Link die Möglichkeit einzusehen mit welchen kleineren oder größeren Mitteln Sie im privaten Bereich die Emission klimawirksamer Gase eindämmen können.

 

Tipps für zu Hause

In vielen Bereichen des Alltags lässt sich ohne großen Aufwand CO2 einsparen. Oftmals lassen sich dadurch auch die eigenen Kosten reduzieren. Tipps für den Klimaschutz zu Hause gibt es z.B. beim NABU oder bei der Stadt Kiel.

 

 

Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz in Rendsburg

Am 27.06.2019 wurden in der Ratsversammlung Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz in Rendsburg (PDF) beschlossen. Im Folgenden wird der aktuelle Stand (23.04.2020) zur Umsetzung der Sofortmaßnahmen dargestellt:

·         In der Stadtverwaltung wie auch in den Außenstellen wird auf 100 % Recyclingpapier mit der Auszeichnung des „blauen Umweltengels“ umgestellt.

·         Für das Jahr 2020 hat Bürgermeister Gilgenast das Oberziel der tarifrechtlichen Leistungsorientierten Bezahlung (LOB) als Thema „Ressourcen-Schonung“ festgelegt, so dass sich alle Beschäftigten damit befassen.

·         Für die Dienstfahrten der Stadtverwaltung stehen Dienstfahrräder, darunter auch Pedelecs, zur Verfügung. Diese werden rege genutzt.

·         Die Stadt Rendsburg verfügt über 2 Elektrofahrzeuge und Ladesäulen auch für die Öffentlichkeit auf dem Rathausberg sowie für Dienstfahrzeuge in der Tiefgarage.

·         Öffentliche Gebäude der Stadt Rendsburg, der Eigenbetriebe, der Gesellschaften in öffentlicher Träger oder mit öffentlicher Beteiligung werden mittlerweile ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt.

·         Zusätzliche Fahrradbügel wurden angeschafft und im Stadtgebiet aufgestellt, zuletzt vordem Stadttheater und am P+R-Platz hinter dem Bahnhof.

 

 

Die neuen Fahrradbügel am Bahnhof
E-Ladesäule auf dem Rathausberg
Neue Pedelecs für die Mitarbeiter/innen

Klimaschutzteilkonzept Mobilität

Initiiert durch den Kreis Rendsburg-Eckernförde und gefördert durch das Bundesumweltministerium entstand 2016 ein Klimaschutzteilkonzept Mobilität für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg. Der räumliche Bezugsrahmen entspricht in seiner Abgrenzung den 13 Kommunen der Entwicklungsagentur Rendsburg – darunter im Zentrum die Stadt Rendsburg selbst. Berücksichtigt werden folgende Inhalte/ Maßnahmenschritte

·         Erfassung der verfügbaren ortsspezifischen Verkehrsdaten

·         Analyse der Infrastruktur für die im Konzept behandelten Verkehrsträger

·         Bewertung des Ist-Zustands

·         Ermittlung der kurz-, mittel und langfristigen Potenziale zur Reduzierung der CO2-Emissionen

·         Definition eines quantitativen CO2 Minderungsziels

·         Maßnahmenempfehlungen u.a. zur Verbesserung der Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge, zur Verbesserung der Park-and-Ride Situation oder zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV im Lebens- Wirtschaftsraum Rendsburg.

Das Projekt wurde von der Entwicklungsagentur finanziell unterstützt und von der Planersocietät - Stadtplanung, Verkehrsplanung, Kommunikation, Dortmund bearbeitet.

Das Klimaschutzteilkonzept finden Sie hier (PDF).

 

 

Maßnahmen für den Klimaschutz

E-Ladesäule am Paradeplatz
E-Ladesäule am Wohnmobilstellplatz
Bessere Beschilderung und Markierung der Geh- u. Radwege
E-Fahrzeugflotte für die Region
Parken nur für E-Autos während des Ladevorgangs
 

Mobilität

Im Bereich Mobilität wurden durch die Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg bereits viele Maßnahmen zur Stärkung des Umweltverbunds vor dem Hintergrund der Reduktion von Treibhausgasemissionen umgesetzt. Hier eine kurze Übersicht:

Klimaschutzmanagerin Mobilität

Seit 2017 ist Annika Müller als Klimaschutzmanagerin Mobilität für die Entwicklungsagentur tätig und arbeitet für alle 13 Kommunen stetig an der Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzteilkonzept Mobilität.

Fahrradreparaturstationen

Mit besonderem Engagement eines lokalen Fahrradhändlers wurden drei Fahrradreparaturstellen mit Pumpen und Werkzeug in der Region installiert. Die drei Standorte sind der Fußgängertunnel Rendsburg auf der Südseite vor den Fahrstuhleingängen, an der Fähre Nobiskrug auf Schacht-Audorfer Seite an der dortigen Raststätte sowie auf dem Schiffbrückenplatz in Rendsburg neben den blauen Fahrradboxen.

Stadtradeln

Jährlich an 21 Tagen findet das "STADTRADELN" statt. Ziel der Kampagne ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzen und letztlich Spaß beim Fahrradfahren zu haben. Das "STADTRADELN" ist als Wettbewerb konzipiert, sodass mit Spaß und Begeisterung das Thema Fahrrad vorangebracht wird. Alle weiteren Infos zur Kampagne erhalten Sie hier. Schon in 2018 und 2019 hat Rendsburg beim Stadtradeln des Klima-Bündnisses teilgenommen. Auch dieses Jahr wird wieder geradelt, und zwar in der Zeit vom 1. bis 21. September 2020. Nähere Informationen dazu werden folgen.

Ausbau der E-Ladesäulen

Das Netz an E-Ladesäulen wurde ausgebaut, um die Anschaffung und Nutzung von E-Autos attraktiver zu gestalten. An 12 Standorten innerhalb des Stadtgebiets wurden neue E-Ladesäulen eingerichtet. Auch überregional gibt es immer mehr Möglichkeiten das E-Auto zu laden. Eine gute Übersicht über das Ladesäulennetz bieten z.B. die Bundesnetzagentur oder eigene Apps wie sie z.B. von Chargemap angeboten wird.

Elektroautos in der Fahrzeugflotte der Stadtverwaltung

Zur Fahrzeugflotte der Stadtverwaltung gehören mittlerweile zwei Elektroautos. Für die Anschaffung konnten Fördermittel des Bundes gewonnen werden. Die Mitarbeitenden der Verwaltung können nun auch auf längeren Dienstreisen emissionsarm unterwegs sein.

Fußverkehrscheck

Zusammen mit dem Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V., dem Umweltbundesamt und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wurde 2017 ein Fußverkehrscheck durchgeführt. Daraus entstanden sind z.B. eine bessere Markierung und Trennung von Fuß- und Radverkehr sowie eine bessere Ausleuchtung der Tunnel. Mehr Informationen finden sich unter dem Pilotprojekt Fußverkehrsstrategie.

 

 

Service

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