Am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ macht die Stadt Rendsburg deutlich, in welchem Dilemma sie sich befindet: „Wir müssen über die finanzielle Entlastung der Kommunen sprechen – insbesondere dann, wenn Bund und Länder zusätzliche Aufgaben übertragen, ohne die damit verbundenen Kosten zu übernehmen“, erklärt Bürgermeisterin Janet Sönnichsen.
Gleichzeitig sieht sich die Stadt Rendsburg selbst in der Verantwortung, die eigenen Strukturen zukunftsfähig aufzustellen. „Wir müssen auch selber unsere Hausaufgaben machen – und da sind wir dran.“ Derzeit befindet sich die Stadt in einer umfassenden Konsolidierungsphase. In den kommenden Jahren sollen strukturell rund 1,5 Millionen Euro im Haushalt eingespart werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die Neuorganisation der Verwaltung. Jede frei werdende Stelle wird einer Aufgabenprüfung unterzogen. Zudem wurde die Führungsstruktur gestrafft.
An wichtigen Zukunftsinvestitionen hält Rendsburg fest. Ziel ist es, die Daseinsvorsorge langfristig zu sichern und auch künftig eine attraktive und lebenswerte Infrastruktur zu bieten. Zu den größten Vorhaben zählt der Neubau der Feuerwache. Darüber hinaus investiert die Stadt in Schulen und Kindertagesstätten sowie in die Stärkung der Innenstadt. Auch die Wasserlagen an Nord-Ostsee-Kanal und Eider sollen für Einheimische und Gäste stärker erlebbar gemacht werden. Weitere Schwerpunkte sind die Neuordnung des innerstädtischen Verkehrs sowie die Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbeflächen.
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