Die Arbeiten am Mobilitätsentwicklungsplan (MEP) für den Raum Rendsburg gehen voran. Mit dem jetzt veröffentlichten Analysebericht und den laufenden Beteiligungsformaten startet die nächste Projektphase.
Aktuelle Mobilitätssituation ausgewertet
Der Analysebericht fasst zusammen, wie die Menschen in Rendsburg, Büdelsdorf und den umliegenden Gemeinden derzeit unterwegs sind. Dafür wurden bestehende Studien, Verkehrsdaten, eigene Zählungen sowie Rückmeldungen aus der Auftaktveranstaltung und der Onlinebeteiligung ausgewertet. Untersucht wurden alle Verkehrsarten – vom Fuß- und Radverkehr über Bus und Bahn bis zum Auto- und Wirtschaftsverkehr – sowie Faktoren wie Unfallzahlen, Reisezeiten und Pendelströme. Die Auswertung zeigt Stärken und Schwächen der Region mit den Städten Rendsburg und Büdelsdorf sowie den elf umliegenden Gemeinden, die gemeinsam den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg bilden. „Der Mobilitätsplan ist ein gemeinsames Projekt unserer Region“, so Rendsburgs Bürgermeisterin Janet Sönnichsen. „Wenn wir über Gemeindegrenzen hinweg denken, können wir Lösungen schaffen, die wirklich weiterhelfen.“ Der Bericht bildet die Grundlage für die weitere Planung und ist online abrufbar: www.entwicklungsagentur-rendsburg.de/die-entwicklungsagentur/mep.
Bürgerinnen und Bürger bringen sich ein
In der ersten Planungswerkstatt am 12. September dieses Jahres entwickelten rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ideen für die künftige Mobilität in der Region. Dabei stand folgende Fragestellung im Mittelpunkt: Worauf sollte der Schwerpunkt der zukünftigen Mobilität 2040 liegen? In der vierstündigen Veranstaltung wurde eine Vielzahl an Anregungen und Bewertungen aus Sicht derjenigen zusammengetragen, die tagtäglich in der Region mit den unterschiedlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Die Anregungen fließen in die Leitlinien für den MEP ein.
Politische und fachliche Beratung
Auch im politischen Lenkungskreis wurden die Leitlinien diskutiert und weiter geschärft. Im fachlichen Mobilitätsbeirat im Oktober standen dann die Ziele des MEP in fünf Handlungsfeldern im Mittelpunkt der Diskussion: Nachhaltige Mobilität, Lebenswerte Region, Mobilität und Teilhabe, Erreichbarkeit und Wahlfreiheit für alle Verkehrsträger sowie Wirtschaftsverkehre.
Wie geht es weiter?
Bis Jahresende werden Zielsystem und Leitlinien fertiggestellt. Anschließend beginnt das beauftragte Planungsteam mit der Entwicklung konkreter Maßnahmen. Weitere Werkstätten und Abstimmungen mit den Gremien sind vorgesehen.
Das Projekt
Bis Ende 2026 entsteht gemeinsam mit Kommunen, Fachleuten und der Bevölkerung ein Konzept für klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität im Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg. Koordiniert wird das gemeindeübergreifende Projekt der Stadt Rendsburg von der Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg. Gefördert wird es aus dem Zukunftsbudget des Kreises Rendsburg-Eckernförde und vom Land Schleswig-Holstein (EFRE).
Weitere Informationen zum Projekt und zu kommenden Beteiligungsformaten gibt es online unter www.entwicklungsagentur-rendsburg.de/die-entwicklungsagentur/mep.
Medienkontakt:
Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg
| Annika Schultz | Jan Köpnick-Stolz |
| 0151 / 555 543 93 | 0174 / 19 38 160 |
| schultz@entwicklungsagentur-rendsburg.de | jan.koepnick-stolz@entwicklungsagentur-rendsburg.de |