Mähroboter – diese fleißigen Gartenhelfer sind ein wahrer Segen. Während sich Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer auf der Terrasse entspannen, erledigt der Mähroboter zuverlässig seine Arbeit. Doch bei einem falschen Einsatz kann der praktische Helfer auch zum Fluch werden.
Wer seinen Mähroboter auch in den Abend- und Nachtstunden fahren lässt, riskiert katastrophale Folgen für kleine Lebewesen. Vor allem Igel, aber auch Amphibien wie Frösche und Kröten, können verletzt oder getötet werden – lautlos. Denn diese Tiere leiden, ohne auf sich aufmerksam zu machen. Verletzungen bleiben häufig unbemerkt. Dabei sind Igel selbst wichtige Gartenhelfer: Sie vertilgen Schädlinge wie Schnecken und Käfer, die Zier- und Nutzpflanzen schädigen. Darüber hinaus kann ein dauerhaft sehr kurz gehaltener Rasen insbesondere in trockenen Wetterphasen den Wasserverbrauch erhöhen und die Artenvielfalt von Insekten deutlich verringern.
Was also tun für ein gesundes Nebeneinander von Mährobotern und Natur? Ganz einfach: Die Mähzeiten nur von 10 bis 17 Uhr programmieren. So erledigt der Mähroboter seine Arbeit zuverlässig, ohne nachtaktive Wildtiere zu gefährden. Weiterführende Informationen gibt es online auf der Homepage des Kreises Rendsburg-Eckernförde unter: www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de/umwelt/untere-naturschutzbehoerde/igelschutz
Auskunft erteilt:
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Barbara Möls
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