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Die Information, ob der Tunnel gesperrt oder frei ist, gibt es ab sofort in einer App. Damit wurde im Rahmen des Modellprojekts „SmarterLeben“ der KielRegion ein wichtiger Meilenstein bei der Maßnahme „Smarte Kanalquerung“ erreicht. Die App informiert in Echtzeit und auch per Pushnachricht über den aktuellen Status des Kanaltunnels. Die Informationen stehen für beide Fahrtrichtungen sowie für die jeweiligen Zufahrten zur Verfügung.
Die Querung des Nord-Ostsee-Kanals ist für alle von zentraler Bedeutung – für den täglichen Berufsverkehr, aber auch für den Tourismus. Engstellen wie der Kanaltunnel führen bei hohem Verkehrsaufkommen regelmäßig zu Staus. Um die Situation zu verbessern, werden nun digitale Lösungen eingesetzt. Die aktuellen Tunnelinformationen werden vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) bereitgestellt, über die Urbane Datenplattform „DatenDock“ der KielRegion GmbH verarbeitet und anschließend visualisiert. „Wer täglich durch den Kanaltunnel fährt, weiß, wie ärgerlich kurzfristige Sperrungen oder lange Staus sein können“, so Bürgermeisterin Janet Sönnichsen. „Mit der neuen Rendsburg App kann ich schon vor der Fahrt sehen, ob der Tunnel frei ist oder ob sich eine alternative Route lohnt. Das spart Zeit, macht Wege besser planbar und erleichtert den Alltag.“ Die App basiert auf einer Open-Source-Software, sodass die ihr zugrunde liegenden Daten frei nutzbar sind. Die Rendsburg App ist ab sofort im App Store erhältlich. Die Bereitstellung im Google Play Store folgt in den nächsten Tagen. Auch auf der Homepage der Stadt Rendsburg informiert ein Widget über den aktuellen Status.
Während mit der App ein wichtiger Schritt erreicht wurde, geht die Entwicklung der „Smarten Kanalquerung“ weiter: Die KielRegion plant ist die Installation zusätzlicher Sensorik zur Erfassung der Verkehrslage und zur Berechnung aktueller Reisezeiten. Darüber hinaus ist perspektivisch vorgesehen, bei Tunnelsperrungen auf der Umleitungsstrecke zur Rader Hochbrücke eine grüne Welle zu aktivieren, um einen zügigen Verkehrsfluss zu ermöglichen. Zudem sollen Informationen zu den Fähren und weiteren Querungsmöglichkeiten am Nord-Ostsee-Kanal visualisiert werden.
Die Maßnahme „Smarte Kanalquerung“ der KielRegion verfolgt das Ziel, in Echtzeit über die Auslastung der Querungspunkte am Nord-Ostsee-Kanal zu informieren, damit Bürgerinnen und Bürger jederzeit den für sie schnellsten Weg wählen können. Grundlage dafür ist die intelligente Verknüpfung bestehender Daten mit neu erhobenen Informationen durch Sensorik sowie deren Analyse und Visualisierung. „SmarterLeben“ ist ein gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt Kiel sowie der Kreise Plön und Rendsburg-Eckernförde und wird gemeinsam mit der KielRegion GmbH umgesetzt. Es ist eines von bundesweit 73 Modellprojekten Smart Cities und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. Weitere Informationen gibt es unter www.kielregion.de/smarterleben.
Auskunft erteilt:
Stabsstelle Bürgermeisterin
Dana Frohbös
Tel.: 04331 206-9002
E-Mail: presse@rendsburg.de
#rendsburg
KielRegion
Projekt SmarterLeben
Iris Nicolai
0431 55600 144
i.nicolai@kielregion.de