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Sehenswürdigkeiten der Stadt
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Altes Rathaus, Altstädter Markt
Das alte Rathaus wurde erbaut im 16. Jahrhundert, wurde aber 1901, 1939 und 1973 eingreifend restauriert. Die backsteinerne Marktseite mit den beiden Treppengiebeln wurde 1901, die alte Gliederung nachbildend, völlig neu aufgebaut. Ein Durchgang unter dem sog. Schwip-Bogen verbindet Stegen und Hohe Straße. Die geschnitzte Haupttür (anno domini 1609) ziert das Rendsburger Wappen.
Im Obergeschoss zum Markt hin befindet sich der Sitzungssaal der Ratsversammlung, der Ratssaal, in dem bereits im 16. Jahrhundert die Landtage stattfanden und das sog. Bürgermeister-Zimmer, der Sitzungsraum des ehemaligen Senats. Sehenswert ist besonders der letztgenannte Raum mit Täfelung und Malereien um 1720 von Rendsburger Stadtansichten und Landschaften. An der Giebelfront zum Altstädter Markt ertönt von 10 - 20 Uhr alle 2 Stunden ein Glockenspiel mit volkstümlichen Weisen.
Neues Rathaus
Alle Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger unter einem Dach
Alle Dienstleistungen der Stadtverwaltung Rendsburg sind im 1983 fertig gestellten Neuen Rathaus untergebracht. Zu erreichen ist das Neue Rathaus über einem flach ansteigenden, auch für Behinderte geeigneten Fußweg oder aus Richtung Stadttheater über eine großzügige Freitreppenanlage. Ein Besucherparkplatz befindet sich auf dem Rathausberg sowie eine Tiefgarage mit nahezu ebenerdiger Zufahrt befindet sich unter dem Neuen Rathaus. Von hier aus erreichen Sie mit dem Fahrstuhl alle Büroräume. Das dreistöckige Gebäude, entworfen von den Architekten Jungjohann, Hoffmann und Krug aus Kiel wurde am 25.02.1983 eingeweiht.
Das Neue Rathaus ist zweckorientiert, freundlich und einladend eingerichtet.
Im Erdgeschoss sowie auf 2 weiteren Obergeschossen und einem Dachgeschoss werden alle Dienstleistungen für die Einwohnerinnen und Einwohner Rendsburgs angeboten.
Wissenswerte Informationen über das Neue Rathaus haben wir für Sie in einem Flyer (Pdf-Datei, bitte klicken) zusammengestellt.
St. Marien-Kirche, An der Marienkirche
In der Mühlenstraße gelangt man am neu erbauten Kirchenzentrum vorbei zur St. Marien-Kirche. Sie ist nach dem Stadtbrand von 1286, einen Vorgängerbau ersetzend, als dreischiffige Backstein-Hallen-Kirche zu 4 Jochen errichtet mit einem polygonalen (viereckigen) Chor, dem in spätgotischer Zeit Kapellen angebaut wurden. Dem stämmigen Westturm von 1454 wurden in der Spätgotik Kapellen angebaut, die jetzt mit den Seitenschiffen verbunden sind. Die Kirche wird durch die Häuserzeile "An der Marienkirche" - meist Häuser des 18. und frühen 19. Jahrhunderts - eingefasst.
Kulturzentrum mit Stadtbücherei, Druckmuseum und Historisches Museum Rendsburg, Bürgersaal, Volkshochschule, Arsenalstraße
Seit 1990 verfügt die Stadt in der Arsenalstraße am Paradeplatz über ein neues "Kulturzentrum Arsenal". Im Niederen Arsenal ist die Volkshochschule Rendsburger Ring e. V. untergebracht. Den weiß geputzten Portikus des 1740 vorgebauten Niederen Arsenals zieren dorische Doppelpilaster und ein Dreiecksgiebel. Im Giebel ist die Monogrammkartusche Christians VI. zu sehen. Neben diesen Gebäuden liegt die Wagenremise. Der hintere mehrgeschossige Teil (Hohes Arsenal) 1696/97 von Pelli erbaut und durch Brand und Erneuerung stark verändert, wurde seit 1987 vollständig saniert und modernisiert. In diesem Gebäude befindet sich die vorzüglich ausgestattete Stadtbücherei. Außerdem beherbergt das Hohe Arsenal das Historische Museum Rendsburg, das neu eingerichtete Druckmuseum und den Bürgersaal.
Christkirche, Kirchenstraße
Die Christkirche, einst Garnisonskirche, befindet sich direkt am Paradeplatz und wurde 1694 - 1700 errichtet. Sie wurde von Pelli fertiggestellt und auf Wunsch des dänischen Königs so ausgelegt, dass die gesamte Garnison - etwa 2.000 Personen - darin Platz finden konnten. Der König nahm bei seinen Besuchen in Rendsburg im "Königsstuhl" am Gottesdienst teil.
Die Kirche selbst ist im Grundriss ein gleicharmiges Kreuz mit weit ausgreifender Raumbildung unter hohen hölzernen Tonnengewölben. Im Äußeren durch gelbe Pilaster vor dem roten Backstein ansprechend gegliedert, mit schlanken gotisierenden Fenstern, im Westen ein nicht sehr hoher Turm mit Zeltdach und Laterne.
Dr.-Bamberger-Haus und Jüdisches Museum Rendsburg, Prinzessinstraße
Von besonderer Bedeutung ist die renovierte ehemalige Synagoge in der Prinzessinstraße. Schon vor 1933 war sie kaum mehr als Gotteshaus genutzt worden, denn die einst recht große jüdische Gemeinde war stark geschrumpft.
Bereits 1695 gab es in Rendsburg eine jüdische Gemeinde. Die erste Synagoge (1732) wurde dann 1844 durch den jetzt renovierten und mit der "Europa-Nostra-Medaille" ausgezeichneten Bau ersetzt. Heute werden in dem nach dem Arzt Dr. Bamberger genannten Haus, das auch eine Artothek und ein Künstleratelier beherbergt, vor allem Ausstellungen, Konzerte und Lesungen veranstaltet. Zusammen mit der Julius-Magnus-Ausstellung über die Geschichte der Juden in Schleswig-Holstein und dem in der ehemaligen jüdischen Schule, ergänzt um die Häuser Münzstraße 8 und 9, eingerichteten Jüdischen Museum für Kunst und Kultur, bildet das Dr.-Bamberger-Haus einen kulturellen Schwerpunkt der Stadt.
Eisenbahn-Hochbrücke, Am Nord-Ostsee-Kanal
Die Eisenbahn-Hochbrücke, das Wahrzeichen Rendsburgs, ist eine der bedeutendsten und größten Brücken Europas. Sie wurde 1911 - 1913 von Friedrich Voß gebaut. Sie überspannt den Nord-Ostsee-Kanal in einer lichten Höhe von 42 m. Die stählerne Brücke ist 2,5 km lang und die Spannweite zwischen den beiden Kanalpfeilern beträgt 140 m. Einmalig in Deutschland ist die unter Denkmalschutz stehende Schwebefähre, die an langen, von der Brücke herabhängenden Seilen für Fahrzeug- und Personenverkehr eingerichtet wurde.
Schiffsbegrüßungsanlage "Rendsburg Ahoi"
| Mitten in Schleswig-Holstein direkt unter der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke wurde 1997 Europas 2. Schiffsbegrüßungsanlage eingeweiht. Mit einem kernigen "Rendsburg Ahoi" werden hier nun täglich von 10 bis 20 Uhr alle den Nord-Ostsee Kanal passierenden Schiffe begrüßt. Kundige Kapitäne a. D. geben Hinweise zur Nationalität, zu Abgangs- und Bestimmungshafen der Schiffe und spinnen, je nach Veranlagung, hier und da Seemannsgarn. Für jedes vorbeiziehende Schiff senkt sich an einem 7 Meter hohen Fahnenmast die Landesflagge zum Gruß, während die Nationalhymne des Heimatlandes angespielt wird. Das alles und Schiffe aus aller Welt zum Anfassen nahe finden Sie im Restaurant "Brückenterrassen" direkt unter der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke an der Schwebefähre, Telefon: 04331/22002. |
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Paradeplatz
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Die Anordnung der vom Paradeplatz ausgehenden Straßen spiegelt symbolisch die königliche Tischordnung wider: So würden rechts vom König die Königin, dann die Prinzen sitzen, links von ihm der Kronprinz, dann die Prinzessinnen. Dementsprechend auch die Namen des äußeren Stadtringes: Dem König gegenüber die Grafen, dann zu seiner Rechten hin die Ritter und die Träger des Elefanten-Ordens, zur Linken die Barone und Herren. Selbst der Blumenschmuck schlägt sich in den Namen nieder: Grüne Straße, Violen- (jetzt Münzstraße), Rosen-, Lilien- und Tulipanstraße.
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Die längste Bank der Welt
(An der Panoramastraße Nord-Ostsee-Kanal)
Am Ufer des Nord-Ostsee-Kanals in Rendsburg (Straße "Kanalufer") steht die längste Bank der Welt. Sie ist genau 501,35 m lang.
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Weitere Sehenswürdigkeiten und Bilder
| Bugenhagenkirche |
| Eisenkunstgussmuseum (Büdelsdorf) |
| Elektromuseum - E.ON Hanse |
| Fahrzeugtunnel |
| Fußgängertunnel |
| Flugplatz Rendsburg-Schachtholm |
| Gerhardsbrunnen |
| Hauptwache |
| Hospital zum Heiligen Geist |
| Haus "Zum Landsknecht" |
| Idyllisches Wohnen in Rendsburg |
| Kommandantur |
| Krügers Whiskygalerie |
| Lornsendenkmal |
| Packhaus |
| Paradeplatz |
| Pelli-Hof |
| Provianthaus |
| Schwebefähre |
| Stadtpark mit Skulpturengarten |
| Stadttheater |
| St. Martin-Kirche |
| St. Michael-Kirche |
| St. Jürgen-Kirche |
| Stellwerkmuseum |
| Uhrenblock |
| Zollhaus |
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