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Plätze

Paradeplatz

Als Mittelpunkt der Festung Rendsburg wurde dieser 2 ha große Platz angelegt. Die wichtigsten Gebäude, wie Christkirche, Arsenal, Provianthaus und Kommandantur, haben an seinem Rande ihren Platz. Gerade, breite Straßen führen strahlenförmig auf die ehemaligen Bastionen zu, um schnelle Gegenstöße zu ermöglichen. Ihre Namen tragen sie nach der Sitzordnung an der Dänischen Königstafel. Ein Gedenkstein für die letzte Hinrichtung mit dem Schwert wird zum Suchobjekt, weil er ins Pflaster eingelassen ist. Der Platz dient mittwochs und samstags als Wochenmarkt und wird bei größeren Veranstaltungen als Parkplatz geöffnet. Jahrmärkte und Großveranstaltungen finden hier genügend Platz.

Schlossplatz

Eigentlich sollte der Name auch Programm sein, doch das Schloss musste bereits 1718 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden. Hier hatte für Rendsburg einmal alles begonnen. An dieser Stelle stand die 1199 zum ersten Mal  schriftlich erwähnte Burg, die dann den Namen Reinoldesburg erhielt.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde daraus „Rendsburg“. An seiner Stelle finden wir heute hier einen langen barackenähnlichen Bau von 1758, in dem sich moderne Wohneinheiten für Senioren befinden. Ursprünglich diente dieses Gebäude Soldaten als Unterkunft.

Mitten auf dem Platz steht der Gerhardsbrunnen von 1881, ein Gusswerk aus der Carlshütte im benachbarten Büdelsdorf. Er erinnert an den Grafen Gerhard III., den Großen (de grote Gerd), dem Rendsburg das schriftlich vorhandene Stadtrecht (1339) zu verdanken hat. Ein Bronzeguss daneben zeigt das Stadtbild Rendsburgs Mitte des 17. Jahrhunderts. Lange Zeit wurde der Platz für den Wochenmarkt benutzt.

Schiffbrückenplatz

Auch hier gibt der Name einen Hinweis auf seine Geschichte. Eine Schiffbrücke ist eine Anlegestelle für Schiffe, also ein Hafen. Leider musste dieser Hafen zugeschüttet und als Platz genutzt werden, weil durch den Bau des Nord-Ostsee-Kanals der Wasserspiegel um über zwei Meter gesunken war. Dadurch waren alle innerstädtischen Wasserläufe ausgetrocknet und wurden anderweitig, also als Straßen und Plätze, genutzt.

Nur noch ein Schiff ist hier zu finden. Im Wasserlauf des Brunnens von Bonifazius Stirnberg zeigt eine stilisierte Tjalk welche Schiffstypen auf der Eider zu Hause waren. Kinder spielen gerne hier und verleihen dem Platz auch an Markt freien Tagen ein reges Leben.

Der Platz lädt zum Einkaufen und an seinem Rand zum Verweilen auf Bänken ein. Ein sehr wichtiger Wegweiser zeigt die Richtungen und Entfernungen zu unseren Partnerstädten an.

Zweimal in der Woche findet auf dem Schiffbrückenplatz der Wochenmarkt statt, mittwochs und samstags, jeweils von 7 bis 13 Uhr.

Altstädter Markt

Ursprünglich der einzige Marktplatz auf der Eiderinsel, wird dieser kleine, heimelige Platz neben dem historischen Rathaus, heute genau so schön wie in Bayern, als Biergarten genutzt.

Wo einst ein Dieb für Stunden am Schandpfahl „ausgestellt“ wurde, spielen heute Kinder auf modernen Trimmgeräten. Auf dem holprigen Kopfsteinpflaster, das einst den mittelalterlichen Stadtkern bildete, stehen heute Tische und Stühle und man kann den Brautpaaren zusehen, die sich im historischen Rathaus haben trauen lassen.

Unter großen Sonnenschirmen erlebt man den Klang des Glockenspiels vom Alten Rathaus, das alle zwei Stunden eine Volksmelodie über den Marktplatz schickt. Und immer kurz danach tönen von der ehrwürdigen St. Marienkirche die Uhrschlagglocken regelmäßig und pünktlich über den Platz.

Jeweils am Heiligen Abend schallen Weihnachtslieder aus den geöffneten Fenstern des Alten Rathauses über den mit Buden und Karussells voll gestopften Marktplatz.  

Am Altstädter Markt im Alten Rathaus ist seit Anfang 2015 die Tourist-Information Nord-Ostsee-Kanal zu Haus mit zahlreichen Serviceangeboten wie Zimmervermittlung, Kartenvorverkauf, Schifffahrts- und Nord-Ostsee-Bahntickets, Souvenirs, etc. Weitere Infos finden Sie unter www.tinok.de

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