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Gebäude

Altes Rathaus

Die eigentlichen Anfänge dieses wunderschönen Backsteinbaues liegen im Dunkel der Geschichte. Auch wenn ein Wappen das Jahr 1566 suggeriert, wissen wir doch, dass bereits 1542 hier im Ratssaal die neue Kirchenordnung für die Herzogtümer Schleswig und Holstein vom Landtag angenommen und eingeführt wurde.  Seitdem hat der ehrwürdige Bau viel überstehen müssen, wie eine lange Belagerung im 30-jährigen Krieg und schließlich einen verheerenden Brand 1973.

Vom charakteristischen Treppengiebel des Alten Rathauses lässt ein modernes Glockenspiel alle zwei Stunden eine Volksmelodie über den Altstädter Markt erschallen.

Der über viereinhalb Jahrhunderte alte Bau dient heute zum einen als Repräsentationsbau und zum anderen werden hier die Beschlüsse der Stadtpolitik erarbeitet und im Ratssaal wird darüber abgestimmt.

Ebenso können sich hier Brautpaare in ehrwürdiger Umgebung das Jawort geben. Auch lohnt es sich, im Verlaufe einer Führung, den Ratssaal aber besonders das Senatszimmer mit seiner Täfelung von 1720 zu besichtigen.

Rathaus

Seit Februar 1983 arbeiten etwa 150 Menschen im Neuen Rathaus für das Wohl der Stadt. Es war eine schwierige Entscheidung, gerade hier zu bauen, denn der 100 Jahre alte Gymnasiumsbau musste dafür weichen. Jetzt wird in der Herderschule gleich gegenüber auf der anderen Seite des Stadtsees gelehrt. Um dem „Geist des Ortes“(Genius Loci) zu entsprechen, wurde als Form des Gebäudes, die Spitze (Face) einer Bastion gewählt. Die Schrägen an den Außenwänden sollen an ein Palisadenwerk erinnern. Der Volksmund hat sie sofort in „Beamtenrutschen“ umgetauft.  

Unser Rathaus umfasst eine nutzbare Fläche von 5330 qm und hat 17 ½ Millionen DM gekostet. In der großen Eingangshalle kann man neben Auskünften aller Art auch die Werke von lokalen  Hobbykünstlern in regelmäßig wechselnden Ausstellungen bestaunen. Auch das Stadtarchiv, oben unterm Dach, wird von Interessierten gut angenommen.

Arsenal

Eines der wichtigsten Gebäudekomplexe einer jeden Festung ist das Arsenal. Am Rande des riesigen Paradeplatzes, an der Basis der Festung, wurde dieser Bau angelegt.

Das während des  Festungsbaus errichtete Hohe Arsenal und das später (1740)  angebaute Niedere Arsenal waren ursprünglich für die Lagerung und Instandhaltung von Waffen und Ausrüstung vorgesehen.

Heute beherbergen sie das Historische Museen mit den Stadtmodellen und ein Druckmuseum in dem Geschichte des Druckens und Setzens anhand von historischen Maschinen zu verfolgen ist.  Außerdem findet man die Stadtbücherei und  Bürgersäle, die für die unterschiedlichsten Zwecke gemietet werden können.  Im niederen Arsenal, also dem später angebauten Teil, befindet sich die Volkshochschule Rendsburger Ring, in der man so ziemlich alles lernen kann. Der große Innenhof wird gerne zu den verschiedensten Veranstaltungen genutzt.

Nordmarkhalle

Der Volksmund sagt „Bullentempel“ zu der riesigen, denkmalgeschützten Markthalle von 1913. Als Viehmarkthalle wurde sie ursprünglich direkt zwischen Güterbahnhof und Marktplatz angelegt, damit man das Vieh gleich verfrachten konnte. Sie zementierte Rendsburgs Ruf als Zentrum der schleswig-holsteinischen Landwirtschaft.

Heute ist der Güterbahnhof verschwunden und der Willy-Brandt-Platz dient immer wieder als Parkplatz für die vielen Veranstaltungen in der Nordmarkhalle. Als Veranstaltungsort für Wochen- und Floh¬märkte, Wahlveranstaltungen, private Feste und Konzerte ist diese Halle mit ihrem großen Fassungsvermögen sehr beliebt.

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