Museen & Archive

Museen im Kulturzentrum

Historisches Museum
Im Historischen Museum Rendsburg finden sich neben detailgetreuen Stadtmodellen Abteilungen zum Militär, zum Marktgeschehen um 1900, über Zünfte und Handwerk, Schifffahrt auf Eider- und Nord-Ostsee-Kanal - um nur einige Schwerpunkte zu nennen.

Druckmuseum
Das Druckmuseum deckt die rasante technik-historische Entwicklung durch die Präsentation von Gutenbergs Handsatz über den Maschinensatz mit Linotype bis hin zum Fotosatz unserer Tage ab. Buchdruckmaschinen und eine Buchbinderei komplettieren die Sammlung.

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Jüdisches Museum

Die frühere Synagoge (1844/45 erbaut) mit Mikwe (Ritualbad) und die frühere Talmud-Tora-Schule aus den 1830er Jahren beherbergen seit 1985 bzw. 1988 eine kulturelle Begegnungsstätte und eines der wenigen jüdischen Museen im norddeutschen Raum.

Während im ehemaligen Betsaal und in den Ergänzungsbauten am Hof Wechselausstellungen und Veranstaltungen stattfinden, sind in den Nebenräumen des Bades und im Schulgebäude Teile der ständigen Sammlungen ausgestellt, nämlich die Ausstellung "Jüdische Künstler - jüdische Themen" und eine Dokumentation zur Geschichte des Judentums in Schleswig-Holstein. Auf der Frauenempore und in der ehemaligen "Wintersynagoge" nebenan beschäftigt sich eine weitere Sammlung mit der religiösen Kultur. Zu allen Sammlungen haben Überlebende aus Schleswig-Holstein mit Gegenständen und Dokumenten beigetragen.


Zur Geschichte der Rendsburger Juden
Seit 1692 durften Juden sich in Rendsburg/Neuwerk auf Grund eines königlichen Privilegs niederlassen. Voraussetzung war der Bau eines Hauses. War diese erfüllt, erhielten sie das eingeschränkte Ortsbürgerrecht und waren damit ungleich besser gestellt als die Schutzjuden. Zur Bauzeit der zweiten Synagoge (1844/45) umfasste die Gemeinde ca. 300 Mitglieder. 1695 wurde der Friedhof in Westerrönfeld angelegt. Schon vor der Nazizeit wurde die Gemeinde durch Abwanderung stark reduziert. An der Gedenkwand im Hof wird der als Juden verfolgten Rendsburger Bürgerinnen und Bürger gedacht.

Weitere Einrichtungen im Jüdischen Museum Rendsburg und Dr. Bamberger-Haus

Die Bibliothek:
Die etwa 6000 Bände umfassende Präsenzbibliothek zur jüdischen Geschichte und Kultur ist für jedermann zugänglich (Telefonische Anmeldung erbeten).

Das Gästeatelier:
Seit 1985 können bildende Künstler und Literaten als Stipendiaten des Landes S-H für einige Monate hier an einem jüdischen Thema arbeiten. Zur Zeit werden aller-dings keine Stipendien vergeben.

Dr. Bamberger-Haus
Nach der Pogromnacht von 1938 musste die Synagoge an eine Fischräucherei ver-kauft werden. Nach der Restaurierung erhielt das Haus den Namen des Rendsburger Arztes Dr. Ernst Bamberger, der als Jude verfolgt und in den Selbstmord getrieben wurde.

Julius-Magnus-Haus
Die Erweiterungsbauten am Innenhof tragen den Namen des letzten Gemeindevor-stehers. Im Sommer 1942 nahmen Julius und Frieda Magnus sich das Leben, als ihre Deportation bevorstand.

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Stadtarchiv

Das Stadtarchiv ist das "Gedächnis" der Stadt Rendsburg: hier werden die schriftlichen Zeugnisse aufbewahrt, die Geschichte und Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte hinweg dokumentieren.

Vom Schüler bis zum Wissenschaftler, vom Ahnenforscher bis zum stadthistorisch interessierten Laien - sie alle können als Archivbesucher alle Bereiche städtischen Lebens erkunden, von den frühesten Urkunden bis hin zum modernen Schriftgut, das erst vor kurzer Zeit in den Ämtern des Rathauses entstanden ist. Im Lesesaal stehen 12 Arbeitsplätze zur Verfügung, an denen die gewünschten archivischen Unterlagen vorgelegt werden. Zum Archiv gehört eine Foto-, Postkarten- und Kartensammlung, eine Präsenz-Bibliothek und die (fast) vollständige Ausgabe der Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung. Sie finden das Stadtarchiv im 3. Obergeschoss des Neuen Rathauses.

 

Öffnunsgzeiten
Dienstags und Donnerstags:08:00 - 12:00 Uhr
Donnerstags:14:00 - 18:00 Uhr

Weitere Termine nach Vereinbarung. In der letzten Woche des Monats ist das Archiv jeweils geschlossen.

 

Rechtliche Grundlagen:
Gesetz über die Sicherung und Nutzung öffentlichen Archivgutes in Schleswig-Holstein (Landesarchivgesetz - LarchG ) vom 11. August 1992 / Fundstelle: GVOBl. Schl.-H. 1992 S. 444, ber. S. 498

Ihre Ansprechpartnerin:
Dr. Regina-Maria Becker

Bild Bürgerbuch,
Historische Karte der Altstadt (Ausschnitt)
Bild Alte Festungskarte,
Älteste Urkunde mit dem Rendsburger Siegel (1334)
Bild Lesesaal,
Bürgerbuch (1670 - 1843)
Bild Alte Urkunde
Magistrats-Protokolle
Leseraum

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Museumsstellwerk Rendsburg "Rn"

Direkt am Rendsburger Bahnhof liegt das Museumsstellwerk Rendsburg "Rn", ein Technisches Eisenbahnmuseum.

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Das Rendsburger Schifffahrtsarchiv

Durch die Stiftung von Dr. Jens-Peter Schlüter (Rendsburger Reeder und Sohn des Reeders und Kapitäns Karl Schlüter) konnte das Schifffahrtsarchiv in der Königstraße 5 entstehen.

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