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Schülerbeförderung durch die Stadt Rendsburg

Die örtlichen Schulträger sind nach dem Schleswig-Holsteinischen Schulgesetz in Verbindung mit den dazu erlassenen Satzungen der Kreise für die Organisation und Finanzierung der Schülerbeförderung für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 – 10 zuständig.
Die Stadt Rendsburg ist Trägerin folgender Schulen:

Gymnasien:
Gymnasium Kronwerk
Helene-Lange-Gymnasium
Herderschule

Gemeinschaftsschulen:

Christian-Timm-Schule Rendsburg
Schule Altstadt

Förderzentren:

Förderzentrum Lernen der Stadt Rendsburg

Grundschulen:
Schule Mastbrook
Schule Neuwerk
Schule Obereider / Nobiskrug
Schule Rotenhof


Für wen können Schülerbeförderungskosten übernommen werden?

•    für Schülerinnen und Schüler bis zur Klassenstufe 4,
die einen weiteren Schulweg als 2 km haben

•    für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6,
die einen weiteren Schulweg als 4 km haben

•    für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10,
die einen weiteren Schulweg als 6 km haben

Für Schülerinnen und Schüler, die am Schulort wohnen, ist keine Übernahme von Schülerbeförderungskosten möglich.

Hinsichtlich der Beförderungskosten ab Klassenstufe 11 im Rahmen des Bildungstarifes finden Sie weitere Informationen unter folgendem Link:

http://www.kreis-rendsburg-eckernfoerde.de/bildung-kultur/schulamt.html




Was ist der Schulweg?

Der Schulweg ist der kürzeste verkehrsübliche Weg zwischen dem zentralen Punkt des Wohnortes der Schülerin bzw. des Schülers und der Schule.
Der zentrale Punkt des Wohnortes wird vom Kreis nach Anhörung des Trägers der Schülerbeförderung und der Wohnsitzgemeinde festgesetzt.


Welche Kosten werden übernommen?


Es werden nur die Kosten der Beförderung zur nächstgelegenen Schule der gewählten Schulart übernommen. Beim Besuch einer anderen Schule werden nur die Kosten übernommen, die beim Besuch der nächstgelegenen Schule entstanden wären.


Wie hoch ist der Eigenanteil?

Nach Satzung des Kreises Rendsburg-Eckernförde ist seit dem Schuljahr 2011/2012 von den Eltern bzw. den volljährigen Schüler/innen ein Eigenanteil an den Kosten der Schülerbeförderung zu zahlen. Dieser beträgt grundsätzlich 84,00 Euro pro Schüler/in je Schuljahr.

Besteht für mehrere Kinder einer Familie ein Anspruch auf Übernahme der Schülerbeförderungskosten, ermäßigt sich der Eigenanteil für das 2. Kind auf 24,00 Euro. Ab dem 3. Kind wird kein Eigenanteil erhoben. Berücksichtigt werden hierbei die Kinder, die tatsächlich Leistungen der Schülerbeförderung in Anspruch nehmen und eine öffentliche allgemein bildende Schule der Jahrgangsstufen 1 – 10 besuchen. Bei Vorliegen dieser Voraussetzungen gilt das älteste Kind als erstes Kind und das zweitälteste Kind als zweites Kind.

Die Eigenbeteiligung vermindert sich um die Hälfte, soweit die Eltern oder die volljährige Schülerin oder der volljährige Schüler Wohngeld- oder Kindergeldzuschlag erhalten.
Die Vorlage entsprechender Nachweise ist erforderlich.

Bezieher von Fürsorgeleistungen zum Lebensunterhalt (Leistungen nach dem SGB II, dem SGB XII und dem AsylbLG) können die Erstattung des zu zahlenden Eigenanteils an den Schülerbeförderungskosten aus dem Bildungs- und Teilhabepaket bei dem für sie zuständigen Jobcenter beantragen.


Wie wird die Beförderung durchgeführt?

Die Beförderung wird grundsätzlich durch öffentliche Verkehrsmittel des Linienverkehrs (Bus, Bahn) durchgeführt.



Fahrausweise

Abhängig von der Beförderungsart werden Fahrausweise ausgegeben, die für das gesamte Schuljahr gültig sind. Sie können nur auf der im Fahrausweis eingetragenen Strecke bzw. innerhalb der eingetragenen Zonen verwendet werden.


Wo und wie werden Fahrausweise beantragt?

In den Schulsekretariaten werden Anträge auf Schülerbeförderung ausgegeben und von dort an den Schulträger weitergeleitet. Eine jährliche Antragstellung ist nicht erforderlich.


Lohnt es sich, auf einen Fahrausweis zu verzichten?

Wenn der /die Berechtigte eine Schülerfahrkarte nicht in Anspruch nimmt und mit dem Fahrrad zur Schule fährt, wird eine Entschädigung in Höhe von 25 % der Kosten der Schülerfahrkarte, mindestens 0,05 Euro schultäglich je km für die Hin- u. Rückfahrt gewährt. Es besteht auch die Möglichkeit, diese Entschädigung nur für einen Teil des Schuljahres in Anspruch zu nehmen.


Verloren gegangene Schülerfahrkarten der Rendsburger Verkehrsgemeinschaft und der Bahn müssen auf eigene Kosten ersetzt werden.
Die Firmen Autokraft, Graf Recke, T. H. Sievers berechnen hierfür eine Gebühr von zurzeit 25,00 € und die Deutsche Bahn von 36,- €.

Ersatz für verloren gegangene Schülerfahrkarten wird über das Schulsekretariat beantragt.

Die Schülerinnen und Schüler, die den Linienverkehr in Anspruch nehmen, erhalten am 1. Schultag nach den Ferien über die Schule die entsprechenden Fahrkarten.
Bitte halten Sie zu Beginn des Schuljahres für den Fahrausweis ein Lichtbild bereit.

Für die Fahrausweise, die vom ABO-Center Hamburg für die Bahn ausgestellt werden, ist bei Antragstellung ein Lichtbild (versehen mit Namen der Schülerin bzw. des Schülers, der Schule und der Klassenstufe für das Schuljahr 2015/2016) erforderlich.

Die erhaltenen Fahrkarten sind unaufgefordert und unverzüglich zurückzugeben, wenn das Kind die Schule verlässt bzw. den Schulweg nicht mehr mit dem angegebenen Verkehrsunternehmen zurücklegt.



Haben Sie weitere Fragen? Wenden Sie sich telefonisch oder schriftlich an:

Frau Stäcker       


Service

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