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Wohnbaugebiet Hochfeld

Bild Luftbild und Planzeichung Hochfeld

Die Stadt Rendsburg hat in den Jahren 2004/2005 neue Wohnbaugrundstücke im Bereich Hochfeld am Nord-Ostsee-Kanal in exklusiver Lage erschlossen. Es handelt sich hierbei um eine Gesamtfläche von ca. 6,3 ha, die bisher als Pferdeweide genutzt wurde.

In den letzten Jahren ist der Nachfragedruck innerhalb der Stadt nach geeigneten Wohnbaumöglichkeiten, insbesondere für Einfamilienhäuser, gestiegen. Die Stadt Rendsburg hat deshalb das bisher im Flächennutzungsplan als gewerbliche Baufläche dargestellte Grundstück als Allgemeines Wohngebiet erschlossen.

Das Ziel des Bebauungsplanes besteht in einem integrierten Konzept, das die Belange von Natur und Landschaft in Form eingriffsminimierender Maßnahmen, die Wohnansprüche der zukünftigen Bewohner sowie Verkehrsbelange berücksichtigt.

Folgende Aspekte sind in den Bebauungsplan eingeflossen:

  1. Wohnraum, insbesondere für junge Familien, soll geschaffen werden
  2.  Schaffung wohnraumbezogener Freiräume
  3. Gestaltung des öffentlichen Raumes
  4. Einbindung natürlicher Elemente in die Bebauung
  5. Erhaltung und Aufnahme bestehender Vegetationsstrukturen als entwurfsleitendes Element
  6. Maßnahmen im Bereich Regenwasserhaltung und -versickerung
  7. Reduzierung der versiegelten Flächen
  8. Natürliches und naturnahes Wohnumfeld
  9. Großzügige Spiel- und Freiräume für Kinder
  10. Abwechslungsreiche und differenzierte Straßenführung und -gestaltung
  11. Flächenhafte Verkehrsberuhigung und Geschwindigkeitsdämpfung
  12. Schaffung einer sozialen Begegnungsmöglichkeit

Die Erschließung erfolgt direkt von der Aalborgstraße und findet seine Fortsetzung in einer verkehrsberuhigten Ringstraße. Das anfallende Niederschlagswasser wird in beidseitig gelegenen Mulden, die gleichzeitig Standort einer durchgängigen Alleebepflanzung ist, versickert. Unterhalb der Hochspannungsleitung verläuft ein etwa 18 - 20 m breiter öffentlicher Grünzug, der an zwei Stellen von der Ringstraße unterbrochen wird. Innerhalb des Grünzuges befindet sich der Mast der Hochspannungsleitung, so dass dieser jederzeit für Wartungs- oder Reparaturmaßnahmen erreichbar ist.

Sowohl im Norden als auch im Süden wird das Plangebiet durch jeweils einen Fußweg an die Kieler Straße bzw. Straße Hochfeld sowie an den Wirtschaftsweg des Nord-Ostsee-Kanals angebunden, der als Spazier- bzw. Wanderweg bereits jetzt gern genutzt wird. Die Fußwege können im Ausnahmefall als Notüberwegung bzw. Feuerwehrzufahrt genutzt werden.

Im Randbereich sind zwei Kinderspielplätze vorgesehen. Auf der nördlichen Kinderspielfläche soll ergänzend ein sozialen Zwecken dienendes Gebäude (Bürgerbegegnung) errichtet werden können.

Ein relativ großzügiger Bereich im Anschluss an das nach § 15a LNatSchG geschützte Gewässer wird als Pufferfläche von jeglicher baulichen Nutzung frei gehalten und dient damit als Retentionsfläche („Überlauf“) für das aus dem Muldensystem der Erschließungsstraßen anfallende, im Falle von Starkregen nicht versickertes Niederschlagswasser.

Die Bebauung wird geprägt durch unterschiedliche Bauweisen und damit einhergehende unterschiedliche bauliche Verdichtung. Ausgehend von der Haupterschließung von der Aalborgstraße nimmt der Umfang der baulichen Verdichtung mit zunehmender Nähe zum Kanal von Hausgruppen über Doppelhäuser zu Einzelhäusern ab.

Für Familien gibt es Fördermöglichkeiten. Erkundigen Sie sich bei der Stadt Rendsburg oder in dem Beratungsbüro der Investitionsbank SH, Jungfernstieg 25 in 24768 Rendsburg, Tel.: 04331-122 544, Herr Lauer oder bei der Sparkasse Mittelholstein AG, Röhlingsplatz 1, 24768 Rendsburg, Tel.: 04331-595-585, Frau Böttger. Darüber hinaus gibt es weitere Informationen auch im Internet unter www.bauen-sh.de.

Für Fragen steht Ihnen Herr Timo Seehusen gern zur Verfügung.

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