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Geschichte

Der längste Fluss in Schleswig-Holstein, die Eider (keltisch Edigora, lat. Eidora), wurde in seiner Osthälfte schon im 18. Jahrhundert zum Bau des Schleswig – Holsteinischen – Kanals genutzt und wird heute zu einem großen Teil vom Nord-Ostsee-Kanal aufgenommen. Erst kurz vor Rendsburg trennt sich die Obereider vom Kanal und bildet einen breiten See, an dem schon 1895 eine Werft entstand, die auch heute noch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region ist. An der ehemaligen Rendsburger Altstadtinsel endet die Eider im Obereidersee. Hier, wo einst der Rendsburger Hafen den Güterumschlag gewährleistete legen heute noch  Fahrgastschiffe an und eine Uferpromenade ziert den Stadtrand. Von hier aus hat man einen unvergleichlichen Blick auf das Panorama der Altstadt mit der ehrwürdigen St. Marien Kirche und dem kleinteiligen Häusergewirr.  Gleich daneben lädt eine moderne Marina Sportbootfahrer zum Übernachten und bummeln ein.

Die Untereider hat es sehr schwer, ohne Verbindung zur Obereider, wieder in „Fahrt“ zu kommen. Sie bildet auf der anderen Seite der Altstadt ein ruhiges Gewässer mit Schilf bewachsenen Ufern. Von hier an schlängelt sich der Fluss anfangs parallel zum Kanal und beginnt langsam wieder zu strömen. Ein El Dorado für Kanufahrer und Naturliebhaber.  Erst durch den Gieselau – Kanal mit seiner Schleuse gibt es eine Verbindung zum NOK. Von Dort an ist die Eider auch wirklich schiffbar und lädt  viele Wochenendausflügler ein auf eine Fahrt durch saftige Wiesen, entlang an beschaulichen Schilfufern und Knickdurchzogener Landschaft. Auf so einem Ausflug durch die vielen Windungen dieses langen Flusses kann man nicht nur die holsteinischen Schwarzbunten sondern auch viele Wildvögel beobachten, die man sonst kaum zu sehen bekommt. Unterbrochen wird die Fahrt durch die Schleusen, die den Wasserstand konstant halten und so uns erst so eine schöne Fahrt ermöglichen. Die letzte Schleuse am Eidersperrwerk schützt die Eider vor Ebbe und Flut und entlässt dann unseren Fluss in die Nordsee.

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