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Gilden

Neuwerker Scheiben-Schützen-Gilde von 1692 e.V.

Die Rendsburger Schützengilden sind die ältesten Bürgervereinigungen der Stadt. Kein Berufsverband, keine Partei, kein Verein oder Club hat wie sie die Jahrhunderte überdauert.
Die Neuwerker Scheiben-Schützen-Gilde ist eine Gründung der ersten Stunde. Sie hat das höchstmögliche Alter, denn sie ist gleichzeitig mit dem "Stadtteil"  Neuwerk entstanden. Im Jahre 1690 begann der Bau der Rendsburger Befestigungsanlage. Mit ihren 6 Bastionen wölbte sie sich weit vor, und es entstand ein so großer Innenraum, dass militärische Bauwerke ihn nur zum Teil ausfüllen konnten. So erhielt Rendsburg einen völlig neuen Stadtteil, dessen Straßen fächerförmig von einem weiten Platz auf die Wallanlagen zuführten.
Rendsburg kann auf diesen Stadtteil besonders stolz sein, denn in seiner Regelmäßigkeit ist er einmalig in Schleswig-Holstein.

In den Jahren von 1691 bis 1694 entstanden im Neuwerk 150 Häuser, bis 1701 weitere 100 Häuser. Und mit der Bebauung wuchs die Neuwerker Schützengilde. 1692 ist das Gründungsjahr.Die ersten Statuten sind nicht erhalten, sie müssen aber, wie spätere Statuten auch, nach Kopenhagen gesandt worden sein, wo der König, damals Christian V., sie durch Siegel und eigenhändige Unterschrift genehmigt hat. Das Gründungsjahr 1692 taucht in den Unterlagen der Gilde erst in den 20er Jahren dieses Jahrhunderts auf, aber es findet sich im ältesten Protokollbuch auf der vierten Seite ein Hinweis auf den „13. Artikel der Anno 1693 aufgerichteten Brand-Gilde-Verordnung“. Da die Brandgilde, eine Feuerversicherung, an die Schützengilde angeschlossen wurde, muss diese schon bestanden haben. Somit findet das Gründungsjahr 1692 eine Bestätigung (Protokollbuch von 1696, S. 4, Zeile 3 von unten)

Altstädter Vogelschützengilde von 1531 zu Rendsburg

Die Altstädter Vogelschützengilde zu Rendsburg ist die älteste auf Freiwilligkeit beruhende Vereinigung freier Bürger der Stadt Rendsburg. Das Bestehen der Gilde im Jahre 1531 ist urkundlich verbürgt. Sie ist aller Wahrscheinlichkeit nach parallel zu Kiel, Schleswig und Wilster in der Zeit von 1400 bis 1450 gegründet worden.

Gemeinsam übten sich ihre Mitglieder damals im Armbrustschießen, später im Gebrauch der Musketen. Mit Erfolg: Gleich zweimal im 17. Jahrhundert halfen die Gildebrüder den Feind von den Toren der Stadt zu vertreiben. Der dänische König dankte es ihnen mit Steuerfreiheiten und einem „königlichen Gnadengeld“.

Während der Ausbildung an den Waffen bildeten sich im Laufe der Jahrhunderte daneben auch die heutigen Werte unserer Gilde heraus. Gemeinschaft, Kameradschaft, auch Humor, soziales Engagement und Verantwortungsbewusstsein für das Wohlergehen der Stadt prägen auch heute nach vielen Jahrhunderten unsere Gilde.

Jedes Jahr am Dienstag nach Pfingsten pflegen wir diese Gildetradition in den Straßen und auf den Plätzen unserer Heimatstadt, wenn wir auf den Vogel schießen und unseren neuen König ermitteln.

Für die aktiven 67 Gildebrüder ist es ein Anliegen, diese Gilde zu erhalten und in der Zukunft fortzuführen. Wie unsere Vorfahren leben wir mit der Tradition und geben dabei die überlieferten Bräuche weiter. Wir lassen uns dabei leiten von dem Gedanken: „Tradition heißt nicht Asche bewahren, sondern Feuer weitergeben!“  

Nähere Informationen erhalten Sie gern von unserem 1. Ältermann Thomas Krabbes (Thomas.Krabbes@Krabbesnac.de)
   

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