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Museen im Kulturzentrum


Adresse:
Museen im Kulturzentrum,
Arsenalstraße 2 - 10,
24768 Rendsburg
Tel. (04331) 331336
e-Mail: museenrendsburg@web.de


Öffnungszeiten:
Di. - Fr. 10 - 12 und 15 - 18 Uhr
Sa. + So. 10 - 13 und 14 - 17 Uhr
Mo. geschlossen

Eintrittspreise:

ab 01.01.2002
1. Erwachsene
2,50 Euro
2. Kinder, Schülerinnen/Schüler, Studentinnen/Studenten, Grundwehrdienstleistende, Zivildienstleistende, Rentner, Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger
Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt
1,50 Euro
3. Familien
5,00 Euro
4. Gruppen ab 10 Personen pro Person
1,50 Euro
5. Schulklassen einschl. Begleitperson pro Person
Schulklassen Rendsburger Schulen haben freien Eintritt
1,00 Euro
6. Museumsführung ab 10 Personen
15,00 Euro


Aktuelle Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender der Stadt Rendsburg.

Die Museen im Kulturzentrum setzen sich aus zwei Museumstypen zusammen, vereint unter dem Dach eines dreiflügligen barocken Festungsbaus am Neuwerker Paradeplatz, 1696/1697 erbaut vom Festungsbaumeister Domenico Pelli. West- und Nordflügel des "Hohen Arsenals" und heutigen Kulturzentrums werden im Erdgeschoss vom Druckmuseum, im 1. Obergeschoss durch das Historische Museum Rendsburg belegt. Verbindend für beide Museen: eine Cafeteria als raucherfreie Ruhezone im Eingangsbereich und ein Sonderausstellungsraum mit wechselnden Präsentationen von kunst- und kulturgeschichtlichen Themen im 1. Obergeschoss. Bild: Eingangsbereich mit Café

Eingangsbereich mit Cafe

Bild: Uhrenabteilung

Historisches Muesum: Uhrenabteilung

Seit der Neueröffnung im Juni 1991 nimmt sich das nunmehr in städtischer Trägerschaft betriebene Historische Museum Rendsburg der großen Themen zur Stadtentwicklung seit der Gründung Rendsburgs und zum Alltagsleben der letzten 200 Jahre an - Schwerpunkte sind dabei nicht die wechselvollen Zuständig- und territorialen Zugehörigkeiten, sondern vielmehr die dadurch direkt beeinflussten Lebens- und Arbeitssituationen der Rendsburger Bevölkerung im 18. bis hin zum 20. Jahrhundert.
Im Historischen Museum Rendsburg führt diese Prämisse - neben den überaus detailgetreuen Stadtmodellen - zu den Abteilungen zum Militär, zu den Bildungsbestrebungen des Rendsburger Arbeitervereins ab 1848, zum Marktgeschehen um 1900, über Zünfte und Handwerk, Strafverfolgung, Industrialisierung (Stichwort: Carlshütte), Schifffahrt mit Eider- und Nord-Ostsee-Kanal, zum Alltag in der "Flüchtlingsstadt" Rendsburg ab 1945 - um nur einige thematische Schwerpunkte zu nennen. Besucher mit "traditionellen" Sehgewohnheiten werden mit Rendsburger Fayencen und hochwertigem Zinn zufriedengestellt, und nicht nur "alte" Neuwerker erfreuen sich am Verkaufsraum des ehemaligen Eisenwarenhändlers Paul Matz aus der Königsstraße/Ecke Paradeplatz. Bild: Stadtmodelle

Historisches Museum: Stadtmodelle

Bild: Handsatz

Druckmuseum: Handsatz

Zum "Druckmuseum", deren Museums- oder besser Sammlungsgeschichte weitaus kürzer ausfällt als die ihres historischen "Mitbewohners". Dennoch konnte sich dieser technikhistorische Museumstyp recht schnell im Erdgeschoss des Kulturzentrums etablieren.
Mit dem Aufkommen der computergestützten Satz- und Drucktechnik ab Mitte der 1970er Jahre wuchs die Sammlung alter Druck- und Setzmaschinen, ausgemusterter Handsetzereien und Repro-Kameras. Bild: Handsetzerei

Druckmuseum: Handsetzerei

Bild: Handsatz und Abziehpresse

Druckmuseum: Handsatz und Abziehpresse

Das Druckmuseum deckt diese unbestreitbar rasante technikhistorische Entwicklung durch die Präsentation von entsprechenden Exponaten aus den letzten 150 Jahren ab: von Gutenbergs Handsatz mit Winkelhaken, Kniehebel- und Abziehpresse über den Maschinensatz mit Typograph und Linotype bis hin zum Foto- und Computersatz unserer Tage. Neben der Satztechnik wird die Bildaufbereitung durch die Reprofotografie dargestellt - und im Nordflügel, dem "Maschinensaal" des Druckmuseums, sind Heidelberger Tiegel, Schnellpressen und weitere Druckmaschinen ausgestellt.
"Star" dieser eisernen Giganten ist unbestritten eine Koenig+Bauer-Kreisbewegungsmaschine von 1879, eine der ersten Schnellpressen ihrer Art und - wie alle hier präsentierten Druckmaschinen - voll funktionstüchtig. Was regelmäßig vierteljährlich bei ganztägigen Druckvorführungen unter Beweis gestellt wird, wenn ehrenamtliche Drucker und Setzer die Exponate des Druckmuseums aktiv werden lassen und dem Publikum die Satz- und Drucktechnik vergangener Tage anschaulich vermitteln. Bild: Kreisbewegegungsmaschine

Druckmuseum: Kreisbewegungsmaschine

Bild: Abziehpresse in Aktion

Druckmuseum: Abziehpresse in Aktion


Die Museen im Kulturzentrum sind
behindertenfreundlich eingerichtet.
Jüdisches Museum und Dr. Bamberger Haus
Bild: Schild Dr. Bamberger Haus





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